Brandschutz in Pavillon-Neubauten – Probleme sind gelöst

    Bei einem bestimmten Pavillon-Typ, der in Wohnunterkünften für Flüchtlinge zum Einsatz kommt, sind kürzlich Mängel beim Brandschutz festgestellt worden. Die damit verbundenen Probleme sind nun gelöst.

    f & w hatte bei einem Architekturbüro eine Typenplanung für Pavillonbauten in Auftrag gegeben. Diese Typenplanung wird zurzeit an mehreren Standorten umgesetzt. Im Juli erhielt f & w eine erste Bedenken-Anzeige eines ausführenden Handwerkers. Diese bezog sich darauf, dass die Typenplanung möglicherweise die Anforderungen des Brandschutzes nicht hinreichend berücksichtigt. Grundsätzlich sieht die Planung die geeignete Auswahl von Baustoffen und eine brandschutz- sowie funktionsgerechte Detailplanung vor. Im Bereich der Fluchtwege sind aber zum Beispiel einige Bauelemente stellenweise von Versorgungsleitungen durchbrochen. Daher bestand die Unsicherheit, ob hier der notwendige Brandwiderstand vollständig gewährleistet ist.

    f & w hat daraufhin sofort zwei unabhängige Brandschutzsachverständige beauftragt, einerseits die Typenplanung nachzubessern und andererseits Lösungen für die bereits in Bau befindlichen Pavillon-Unterkünfte zu erarbeiten.

    Inzwischen ist die Typenplanung in Abstimmung mit dem Amt für Bauordnung und Hochbau überarbeitet worden und gewährleistet nun zweifelsfrei die brandschutzrechtlichen Anforderungen. Für die Baustellen sind zudem Konzepte erarbeitet worden, die überwiegend nur geringfügige bauliche Modifikationen vorsehen. Diese Konzepte der Sachverständigen werden nun mit den zuständigen Behörden und Ämtern abgestimmt und zügig umgesetzt.

    f & w fördern und wohnen AöR prüft zurzeit, inwiefern die beauftragten Planer und die ausführenden Unternehmen für die entstandenen Verzögerungen und die notwendigen baulichen Nachrüstungsmaßnahmen verantwortlich gemacht werden können.

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