Veröffentlichungen zu der Kooperation zwischen f & w Sachsenwaldau und "Das Geld hängt an den Bäumen"

    Sachsenwaldau „macht in Äpfeln“

    Jan Schierhorn (Initiator von "Das Geld hängt an den Bäumen", v. li), Renate Liess (Geschäftsbereichsleiterin Eingliederungshilfe bei f & w) und Jochen Krull (Einrichtungsleiter f & w Sachsenwaldau) © Foto: Heike Günther

    Jan Schierhorn (Initiator von "Das Geld hängt an den Bäumen", v. li), Renate Liess (Geschäftsbereichsleiterin Eingliederungshilfe bei f & w) und Jochen Krull (Einrichtungsleiter f & w Sachsenwaldau) © Foto: Heike Günther

    1. Veröffentlichung im Eppendorfer Ausg. 12/2014 01/2015
    Das Geld hängt an den Bäumen »

    Hamburg (rd). Die ist Idee ist einfach gut: Äpfel, die überall an den Bäumen hängen bleiben, werden von einer durch einen Gärtnermeister betreuten Gruppe von Beschäftigten mit Behinderung geerntet, bei einer Slow-Food-Mosterei zu naturtrüben Direktsäften verarbeitet und dann im Direktvertrieb an Firmen und Privatkunden verkauft.

    „Das Geld hängt an den Bäumen“ heißt dieses mehrfach ausgezeichnete Projekt, bei dem nun auch die f & w Einrichtung Sachsenwaldau bei Reinbek mit im Boot sitzt.

    Sachsenwaldau gehört zum Geschäftsbereich Eingliederungshilfe von f & w fördern und wohnen AöR (f & w). Hier werden Menschen betreut, die wegen langjähriger Suchtmittelabhängigkeit unter körperlichen bzw. seelischen Beeinträchtigungen leiden.

    „Unsere Klienten werden künftig in der Erntezeit an unterschiedlichen Pflückorten Äpfel für die Fruchtsaftproduktion ernten. Sie bauen Rhabarber für Mischsäfte an und zimmern Saftkisten aus Holz“, beschreibt Einrichtungsleiter Jochen Krull, Einrichtungsleiter in Sachsenwaldau, die gemeinsamen Projekte.

    Auch auf dem Gelände in Sachsenwaldau sollen weitere Obstsorten angepflanzt werden. Arbeitsplätze gibt es dort auch in einem Hofladen und in einer Pferdepensionshaltung.

    © Quelle: Eppendorfer – Zeitung für Psychiatrie, Ausg. 12/2014 01/2015
    www.eppendorfer.de





    2. Veröffentlichung in der Bergedorfer Zeitung vom 23.02.2015

    Äpfel zum Pflücken und Mosten gesucht »

    Äpfel zum Pflücken und Mosten gesucht

    Sachsenwaldau: Neues Integrationsprojekt gestartet

    Der marode Barackenblock in Sachsenwaldau, in dem einst der Hofladen residierte, ist nach intensivem Holzbockbefall Geschichte, der Laden umgezogen. Zudem hat der Betreiber der sozial-therapeutischen Einrichtung, fördern & wohnen Hamburg (f&w), mit Jan Schierhorn einen neuen Kooperationspartner gewonnen. Er bringt neue Aufgabengebiete für die Klienten mit.

    Jan Schierhorn ist Initiator des Projektes "Das Geld hängt an den Bäumen". Die Idee dahinter ist einfach: "Äpfel, die überall an Bäumen hängen bleiben, werden durch eine gärtnermeisterlich betreute Gruppe von Beschäftigten mit Behinderung geerntet und in einer Slow-Food-Mosterei zu naturtrübem Direktsaft verarbeitet. Ihn verkaufen wir im persönlichen Vertrieb an Firmen und Privatkunden. Der Erlös fließt zu 100 Prozent zurück in das Projekt und finanziert so die Arbeit unserer Mitarbeiter", sagt Schierhorn.

    "Wir sind sehr froh, dass wir Jan Schierhorn für uns gewinnen konnten", betont Arijane Grant, Sprecherin von f&w Sachsenwaldau, das Menschen mit Suchterkrankungen bei der Eingliederung in die Gesellschaft begleitet. "Zum einen bekommen Klienten die Möglichkeit, unter Anleitung bei der Ernte der Äpfel zu helfen, zum anderen baut unsere Holzwerkstatt die hübschen Holzkisten für die 0,7 Liter Saftflaschen, die auch in unserem Hofladen zu kaufen sind", wirbt sie.

    Um das gemeinsame Projekt auf eine noch breitere Basis zu stellen, soll im März in fachkundlicher Begleitung durch den "Apfelpapst" Eckehard Brandt auf dem Gelände am Rande Ohes eine große Obstwiese mit 50 Apfelbäumen angelegt werden. Ein Sponsor für die Bäume ist mit der Audi-Stiftung auch schon gefunden.

    "Dort können unsere Klienten im geschützten Raum arbeiten. Denn nicht alle trauen sich zu, das Gelände zu verlassen", erläutert Arijane Grant. In Sachsenwaldau, das zurzeit gut 150 Menschen ein Zuhause gibt, wurden zudem Holundersträucher und Rhabarber angepflanzt. "Wir haben Holundersirup aus den Blüten hergestellt. Aber es wurden auch Fliederbeeren geerntet. Sie und der Rhabarber gehen mit in die Saftproduktion."

    Arijane Grant bittet um Unterstützung. "Wer in seinem Garten Apfelbäume stehen hat, die tragen und nicht abgeerntet werden, sollte sich bei uns melden, damit die angeleiteten Pflückteams sie im Herbst abernten können. Die Teams werden gebracht und begleitet, die Äpfel werden umgehend abgeholt und direkt in der Mosterei verarbeitet", erläutert sie.

    Wer die überflüssigen Äpfel spenden möchte, erreicht Arijane Grant unter Telefon (0 41 04) 97 13 17.

    © Quelle: Bergedorfer Zeitung 2015

    www.bergedorfer-zeitung.de

    Adresse der Einrichtung

    Verwaltungsgebäude und Hofladen

    Sachsenwaldau 8
    21465 Reinbek

    Tel. 041 04 / 97 13 51
    Fax. 041 04 / 97 13 70

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