Das städtische Unternehmen fördern und wohnen setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein

    Das städtische Unternehmen f & w fördern und wohnen AöR verstärkt sein Engagement für den Klimaschutz und will seinen Energieverbrauch langfristig senken.

    Dazu führt es ein Klimaschutzmanagement ein. Fördern und wohnen bietet obdach- und wohnungslosen Menschen an 120 Standorten Unterkünfte und betreibt drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. 

    „Wir setzen auf Modernisierung im Gebäudebestand, wollen aber auch die Motivation der Mitarbeiter und Bewohner zum Energiesparen stärken“, sagt Andreas Tjaden, kaufmännischer Leiter von fördern und wohnen. Ein entsprechendes Klimaschutzkonzept mit ersten Arbeitsschritten zur Umsetzung wurde in diesem Jahr von der ZEBAU GmbH gemeinsam mit Mitarbeitern von f & w erarbeitet. Als öffentliches Unternehmen wolle man aktiv zu den im Hamburger Klimaplan festgelegten Klimaschutzzielen der Freien und Hansestadt beitragen, so Tjaden.

    Im ersten Schritt wurden für eine Auswahl an Gebäuden aus dem unternehmenseigenen Bestand in den Bezirken Wandsbek, Altona, Nord, Mitte und Eimsbüttel, aber auch für einige Gebäude in Schleswig-Holstein energetische Gebäudeanalysen durchgeführt, mit erfreulichem Ergebnis: 60 bis 70 Prozent des aktuellen Energieverbrauchs können in Zukunft durch Modernisierungsmaßnahmen eingespart werden.

    Aber auch Mitarbeiter und Bewohner der Gebäude können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Allein durch energiebewusstes Verhalten werden erfahrungsgemäß bis zu 10 Prozent des Energieverbrauchs eingespart. Informationskampagnen und regelmäßige Aufklärungen zum Energiesparen sollen das Bewusstsein der Gebäudenutzer von fördern und wohnen schärfen und sie aktiv in den Klimaschutz einbinden.

    Eine neu gebildete Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern von f & w koordiniert die Umsetzung der geplanten Klimaschutzmaßnahmen im Unternehmen. Die Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf Grundlage der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen gefördert (Förderkennzeichen: 03K02288).

     

    Nationale Klimaschutzinitiative

    Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    Die ZEBAU – Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt GmbH ist eine unabhängige Netzwerkstelle in Norddeutschland für Bauherren, Planer und Kommunen mit Sitz in Hamburg.

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