Kunst am Container-Bau – Junge Flüchtlinge und Künstler fertigen Fassadenelemente

    Farben, Ornamente, Erinnerungen an die Heimat – Kinder und Jugendliche in der Flüchtlingsunterkunft Neuenfelder Fährdeich haben sich vorgenommen, die grauen Container-Bauten ihres vorübergehenden Zuhauses zu verschönern.

    Unterstützt werden sie dabei von Wilhelmsburger Künstlerinnen und Künstlern aus dem "Atelierhaus 23". Gemeinsam fertigt man seit Beginn der Mai-Ferien Blendrahmen, die später um die Eingangstüren und Fenster der Modulhäuser auf dem ehemaligen Parkplatz der Sietas-Werft montiert werden sollen. Dabei werden Ornamente und Farben verwendet, die an die Herkunftskulturen der jungen Flüchtlinge anknüpfen. Das Projekt steht unter dem Titel "Überbrückung. Übergänge selbst gestalten".

    Sozialmanagerin Rebecca Gerstenberg vom Betreiber fördern und wohnen freut sich, dass die Künstlergruppe sich mit einem nachhaltigen und anspruchsvollen Projekt für die Geflüchteten engagiert: "Es dient nicht nur dazu, die Unterkunft wohnlicher zu machen, sondern bringt den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern handwerkliche Techniken nahe." Nach den Ferien geht das Projekt weiter. Jeden Sonntag ist dann die Werkstatt in Räumen der Unterkunft geöffnet.

    Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der GLS Treuhand, des Jugendforums der lokalen Partnerschaft Süderelbe, des Bezirksamtes Harburg, des Bundesprogramms "Demokratie leben!", des Integrationsfonds "Stadt Kultur Hamburg" Harburg, des Hamburger Spendenparlamentes sowie vom städtischen Unterkunftsbetreiber fördern und wohnen.

    Die Flüchtlingsunterkunft Neuenfelder Fährdeich von fördern und wohnen besteht aus elf Modulbauten. Hier leben 308 Menschen, davon 93 im Alter zwischen null und 17 Jahren.

    Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecherin

    Susanne Schwendtke

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