Pik As - 100 Jahre Nachtasyl

    Ein Buch von Uta Mertens und Heike Ollertz

    Eine Minute zur Wexstraße, drei Minuten zur Musikhalle, etwa fünf Minuten zum Neuen Wall, zehn Minuten bis zur Reeperbahn – zentraler kann man in Hamburg kaum wohnen. In dieser guten und begehrten Lage steht seit 1913 ein großer, roter Backsteinbau: das Pik As. Übernachtungsstätte für obdachlose Männer ist die offizielle Bezeichnung, es wohnen aber auch einige wenige Frauen hier.

    Jeder Bewohner hat seine eigene Geschichte: Junge und alte, Männer, die wesentlich älter aussehen, als sie sind, Menschen mit Ausbildung oder Studium und solche, die nie eine echte Chance hatten. Drogen, Alkohol und psychische Probleme gehören hier zum Alltag.

    Im Oktober 2013 wir das Pik As 100 Jahre alt
    Ein Grund zum Feiern? Nein. Man könnte von einer Wohlstandsgesellschaft wie unserer erwarten, dass alle Obdachlosenunterkünfte mangels Nachfrage geschlossen wären. Leider ist es nicht so, die Gründe dafür, sind vielschichtig. Und so möchten wir diesen Geburtstag, dieses Jubiläum dafür nutzen, auf die Probleme der Menschen und auf die Missstände hinzuweisen. Ein Konzert, eine Ausstellung, ein „Tag der offenen Tür“ stehen auf dem Programm. Und ein Buch, das Geschichten aus Historie und Gegenwart erzählt.

    Das Buch zum 100-jährigen Jubiläum
    Persönlich, nah und unprätentiös erzählt diese Publikation über das bewegte und bewegende Leben in Hamburgs ältester Obdachlosenunterkunft. Neben Fakten und Informationen zur Geschichte gibt es vor allem Erlebnisse aus dem Haus, Porträts einzelner Bewohner und Geschichten, die Hoffnung machen. Eine lebendige Reportage und Dokumentation mit beeindruckenden Bildserien aus verschiedenen Blickwinkeln.

    Wie es dazu kam …
    Im Sommer 2011 hatte Uta Mertens die Idee zu diesem Buch. Eine zähe Suche nach Sponsoren begann. Mit Engagement und Überzeugungskraft gelang es ihr, die nötigen Gelder für die Produktionskosten zu gewinnen. Im Winter 2012 trafen sich Uta Mertens und Heike Ollertz. „Wenn ihr wollt, kann ich gerne ein paar Fotos zum 100-jährigen Jubiläum machen“, bot die Fotografin an. Und dann tauchte sie ab, hinter die dicken Backsteinmauern, und tauchte ein, in das Leben der Menschen ohne Zuhause. Eine beeindruckende Bildserie entstand. Die beiden Journalistinnen beschlossen, dieses Buch zur Unterstützung des Pik As gemeinsam im Eigenauftrag ehrenamtlich zu realisieren.

    Preis
    20 Euro, 100 Prozent Spende an den Förderverein Pik As e.V.

    Erscheinungstermin
    Oktober 2013

    Umfang / Format
    172 Seiten / 21 x 28 cm

    Auflage
    2.000 Stück

    Herausgeber
    Förderverein PIK AS e.V.

    Bezugsquellen
    Bei allen Veranstaltungen zum 100-Jährigen, in der Buchhandlung der Deichtorhallen oder zu bestellen beim Förderverein PIK AS e.V. Weitere Bezugsquellen aktuell online unter www.foerderverein-pik-as.de.

    Dieses Buch wurde produziert dank einer mehr als großzügigen finanziellen Unterstützung der Santa Fe Natural Tobacco GmbH.

    Die Autorinnen – Herz-Damen für Pik As
    Uta Mertens (Journalistin und PR-Frau)
    Geboren 1967. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium in Dortmund und Bremen absolvierte die gebürtige Bremerin ein Volontariat. Es folgten Stationen in Agenturen und Unternehmen in Hamburg und Bremen.

    März 2002: Einstieg ins hofAtelier Bremen mit Gründung des Zweiges „Kommunikation, Strategie & PR“. Uta Mertens arbeitet für Kunden im In- und Ausland. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Kommunikationsberatung von Non-Profit-Organisationen, Konzeption und Redaktion von Magazinen und die Kommunikation für Unternehmen der Bereiche IT, Umweltschutz und Dienstleistung. Uta Mertens lebt und arbeitet in Hamburg und Bremen.

    Heike Ollertz (Fotografin)
    1967 in Duisburg geboren, in Hamburg aufgewachsen. Studium der visuellen Kommunikation an der HdK Berlin. Seit 2002 ist sie Meisterschülerin der experimentellen Mediengestaltung der Universität der Künste Berlin. Ihre Ausbildung zur Fotografin absolvierte Heike Ollertz am Berliner Lette-Verein. Später nahm sie dort eine mehrjährige Lehrtätigkeit am Fachbereich Fotodesign auf, dessen Leitung sie von 2003 bis 2008 übernahm.

    Heike Ollertz lebt in Hamburg und arbeitet heute freiberuflich für zahlreiche Magazine (zum Beispiel mare, Geo) und Buchverlage mit den Schwerpunkten Reisereportage, Landschaft und Portrait. Ihre freien Arbeiten haben einen dokumentarfotografischen Schwerpunkt und sind oft auf einen längeren Zeitraum angelegt.

    Text
    Uta Mertens hofATELIER Bremen

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    Pressemitteilung – PIK AS - 100 Jahre Nachtasyl »

    Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecherin

    Susanne Schwendtke

    Grüner Deich 17
    20097 Hamburg

    Tel. (040) 42 83 5 - 3345
    Fax. (040) 42 83 5 - 3584

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