Pressemitteilung: f & w eröffnet neue Wohnunterkunft in Harburg

    Im Auftrag der f & w fördern und wohnen AöR sind auf dem städtischen Grundstück Lewenwerder 16 in Hamburg-Harburg sechs zweigeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 22 Wohneinheiten entstanden. Hier werden künftig 110 Menschen leben – vorrangig Familien mit Kindern – die als Flüchtlinge oder als Asylbewerber nach Hamburg kommen.

    Das Besondere an diesen Modulhäusern ist, dass die Familien, wenn auch auf engem Raum, eine eigene abgeschlossene Wohnung mit kleiner Küche und eigenem Duschbad beziehen können. „Das ist ein gutes und familiengerechtes Wohnangebot und eine deutlich sozialverträglichere Form der Unterbringung als in unseren bisherigen Gemeinschaftsunterkünften“, sagt Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von f & w.

    In einem der Häuser befinden sich die Büros der Mitarbeiter im Unterkunfts- und Sozialmanagement von f & w. Das erfahrene Team berät und unterstützt die Bewohner in allen Fragen und Problemen des täglichen Lebens. Der Mitarbeiter des technischen Dienstes sorgt für einen positiven Gesamteindruck der Anlage und hilft in vielen kleinen praktischen Dingen. Zur Wohnanlage gehört auch ein Gruppenraum, der Platz für Angebote wie Hausaufgabenhilfe oder Sprachkurse bietet, sowie ein Spielplatz für die Kinder.

    Aktuell entstehen im Auftrag der Stadt Hamburg eine Reihe neuer Wohnunterkünfte für die öffentlich-rechtliche Unterbringung von Asylbewerbern. Hintergrund ist, dass die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern erheblich angestiegen ist und die vorhandenen Kapazitäten in den Wohnunterkünften von f & w nicht mehr ausreichen. Darüber hinaus sind auch mehr wohnungslose Menschen auf diese Angebote angewiesen. So müssen Gebäude erstellt werden, die nur eine kurze Bauzeit benötigen. Die Modulhäuser, wie in Lewenwerder, erfüllen diese Bedingung. Es handelt sich um vorgefertigte Wohneinheiten mit drei oder vier Zimmern, Küche und Bad. Sie werden vor Ort zusammengefügt und anschließend mit einem Dach und einer überdachten Freitreppe ausgestattet. Auch der Innenausbau ist aufgrund der vorgenommen Vorinstallationen schnell erledigt.

    Die Bauweise der Modulhäuser ermöglicht eine höchstmögliche Flexibilität. Wenn sie am Standort Lewenwerder nicht mehr benötigt werden, können sie abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgestellt werden. In gleicher Bauweise entstanden im Dezember 2012 fünf Häuser im Rahmen der Erweiterung des Pavillondorfes Curslacker Neuer Deich in Hamburg-Bergedorf.



    v.l. Jörn Pestrup (Gebäudemanagement), Andrea Picker (Regionallleitung Mitte und Harburg), Dr. Rembert Vaerst (Geschäftsführer), Inken Zacher und Dariusz Tolopilo (Unterkunfts-und Sozialmanagement)

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