Pressemitteilung
    Neue Wohnunterkunft für Flüchtlinge am Holmbrook

    Anfang September ist er bezugsfertig – der erste Bauabschnitt der Wohnunterkunft am Holmbrook für Flüchtlinge und wohnungslose Menschen in Othmarschen.

    In neun Modulhäusern bietet die Anlage 208 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz. Das städtische Unternehmen fördern und wohnen hat sie auf einer 8.000 qm großen Zirkusfläche des Bezirks Altona innerhalb von fünf Monaten errichtet und wird sie mit einem Team von drei Sozial- und Unterkunftsmanagern sowie einem Techniker betreiben. Der Betrieb ist für sieben Jahre geplant.

    Die Modulhäuser bestehen aus Wohncontainern, die durch Türen miteinander verbunden sind. Jedes Haus ist in Wohneinheiten unterteilt, die 3- und 4-Zimmer-Wohnungen entsprechen, mit jeweils einer Küche und einem Bad. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume, in denen Freizeit- und Bildungsangebote stattfinden können.

    Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von fördern und wohnen, und das Team der Einrichtung freuen sich, dass eine engagierte Nachbarschaft die Flüchtlinge willkommen heißt. Die Initiative „Die Holmbrooker“ hat bereits viele Ideen gesammelt, wie sie die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft unterstützen und ins Quartier einbeziehen will. „Nur mit solchem freiwilligen Engagement kann Integration gelingen“, sagt Dr. Rembert Vaerst. „Wo immer wir in Hamburg einen neuen Standort eröffnen, begegnen wir engagierten Nachbarinnen und Nachbarn. Das beeindruckt uns immer wieder.“

    Christiana Kant ist Teamleiterin vor Ort und auch Ansprechpartnerin für die „Holmbrooker“ und die Nachbarschaft. „Der Dialog ist uns wichtig“, sagt Kant. „Wir setzen uns dafür ein, dass ein gutes Miteinander gelingt.“ Darum geht es auch den "Holmbrookern". Man habe schon vor Ankunft der Flüchtlinge ein Signal für die Nachbarschaft setzen wollen, so Pfarrer Martin Hofmann, der die Initiative koordiniert: "Wir möchten, zusammen mit dem Team von f & w, auch vermitteln, falls einmal Probleme mit den neuen Nachbarn aus unterschiedlichen Herkunftsländern auftreten."

    Noch sieht es auf der neuen Anlage nach Baustelle aus. Die ersten Bewohner werden trotzdem bald einziehen. „Die letzten Schönheitsarbeiten können auch erledigt werden, wenn die Anlage bewohnt ist“, so Christiana Kant. Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen in Hamburg wolle man keine Zeit verlieren.

    f & w fördern und wohnen AöR ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg. Es bietet stationäre und ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderungen, psychischen oder Suchterkrankungen an. Für obdach- und wohnungslose Menschen, Flüchtlinge und Asylbewerber stellt f & w an 100 Standorten Unterkünfte zur Verfügung. Das Unternehmen betreibt außerdem zwei Häuser mit Betreutem Wohnen für Senioren.

    Wer sich für Flüchtlinge am Holmbrook engagieren möchte, kann sich direkt an „Die Holmbrooker“ wenden: holmbrook.de

    Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecherin

    Susanne Schwendtke

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    Fax. (040) 42 83 5 - 3584

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