Pressemitteilung
    Richtfest am Holstenkamp

    17. Juli 2014. Am Holstenkamp 117 in Hamburg-Bahrenfeld errichtet f & w fördern und wohnen AöR derzeit vier Neubauten mit 49 dringend benötigten Wohnungen für Flüchtlinge und Wohnungslose. Ab Januar 2015 ziehen die ersten Bewohner ein.

    Die Baustelle am Holstenkamp

    Die Baustelle am Holstenkamp

    Perspektive auf ein Leben in den eigenen vier Wänden: 49 neue Wohnungen für Flüchtlinge und Wohnungslose

    Mit dem heutigen Richtfest feiert f & w einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau des Wohnraums für Asylbewerber, Zuwanderer oder Hamburger, die von Obdachlosigkeit betroffen bzw. bedroht sind. Am Holstenkamp entstehen vier Häuser mit einer Eineinhalbzimmerwohnung, 24 Zweizimmer-, 14 Dreizimmer- und 10 Vierzimmerwohnungen, die jeweils über Küche und Bad verfügen.



    In 26 Wohnungen bietet f & w im Rahmen der öffentlichen Unterbringung bis zu 106 Menschen ein vorübergehendes Zuhause. Vor allem Flüchtlinge, aber auch wohnungslose Hamburger, erhalten hier eine Unterkunft sowie soziale Beratung – und damit die Perspektive, bald wieder auf eigenen Beinen zu stehen. 23 Wohnungen stehen für die Vermietung an Personen bereit, die nur eingeschränkte Chancen auf dem freien Wohnungsmarkt haben. Auch sie werden bei Bedarf durch sozialpädagogische Fachkräfte im Alltag beraten. „Wir freuen uns, dass es an diesem Standort in der Zukunft möglich sein wird, den Übergang aus der öffentlichen Unterbringung in normale Mietverhältnisse durch zielgerichtete Sozialarbeit zu unterstützen“, so Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von f & w.

    Die Neubauten fügen sich optimal in einen bereits bestehenden f & w Standort ein. Sie entstehen in Nachbarschaft zu einem Gebäude, das an 22 jüngere Bewohner vermietet ist.

    16 von ihnen leben im Rahmen des Holstenpunx-Projekts hier und sechs in Jugendwohnungen, die von den Bezirken Altona und Eimsbüttel betreut werden. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich in einem Bestandsgebäude eine Wohnunterkunft für bis zu 50 wohnungslose Menschen.

    So wie das fortgeschrittene Haus 4 werden die Neubauten später aussehen
    So wie das fortgeschrittene Haus 4 werden die Neubauten später aussehen

    „Sowohl die Bauweise der neuen Wohnungen, als auch die Mischung aus öffentlicher Unterbringung und Mietwohnungen, machen die Neubauten am Holstenkamp zu einem der Projekte, die einen guten Standard für die Unterbringung von Flüchtlingen und Wohnungslosen in Hamburg bilden“, resümiert Dr. Vaerst. „Davon wünschen wir uns mehr“, so der f & w Geschäftsführer. Für den neuen Standort werden insgesamt rund 8,27 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Dabei werden die Mietwohnungen durch geförderte Darlehen der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) und Mittel der KfW Bankengruppe teilfinanziert.

    Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von f & w und Architekt Günter Trommer von Planerkollektiv - Architekten Tietz Trommer GbR (v.r.)
    Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von f & w und Architekt Günter Trommer von Planerkollektiv - Architekten Tietz Trommer GbR (v.r.)

    Kontakt
    f & w fördern und wohnen AöR
    Jasmin Lotz
    Teamassistenz
    Grüner Deich 17
    20097 Hamburg

    Telefon: 040 / 42835 3281
    Telefax: 040 / 42835 3584
    jasmin.lotz(at)foerdernundwohnen.de

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