Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen

 

  • Wohnungen mit dem Ausstattungsniveau des öffentlich geförderten Wohnungsbaus
  • Abgeschlossene Wohnungen für Familien mit durchschnittlich 15 Quadratmetern pro Person
  • Höchster Standard der öffentlich-rechtlichen Unterbringung
  • Hilfen zur Integration in Arbeit und Gesellschaft bis zum Umzug in eine Mietwohnung
  • Spracherwerb und Vermittlung von Werten des Grundgesetzes
  • Beratungs- und Integrationsangebote


Beschreibung

Die neuen Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen (UPW) sind Flüchtlingsunterkünfte, die im Standard des „sozialen Wohnungsbaus“ errichtet werden. Sie geben ausschließlich geflüchteten Menschen mit Bleibeperspektive ein Zuhause auf Zeit – bis eine Mietwohnung gefunden ist. Die UPW sollen den Geflüchteten eine Unterbringung in einer sozialverträglichen Wohnform und schnelle Integration ermöglichen. f & w hilft, wechselseitige Beziehungen zwischen den neuen und benachbarten Quartieren zu entwickeln. Geflüchtete und alteingesessene Menschen sollen hier miteinander in Kontakt treten.

fördern und wohnen wird die UPW-Wohngebäude für einen Zeitraum von maximal 15 Jahren als Unterkünfte im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung betreiben – in der Regel auf Grundlage eines Pacht- und Mietvertrags mit dem Eigentümer. Die zunächst als Flüchtlingsunterkünfte genehmigten Wohnungen sollen spätestens nach 15 Jahren dauerhaft dem Wohnungsmarkt und damit weiteren Kreisen der Bevölkerung zur Verfügung stehen. In einigen Fällen wird dafür eine Bebauungsplanänderung notwendig. Die Gebäude werden nach den Standards des öffentlich geförderten Wohnungsbaus von privaten Investoren, aber auch von Baugenossenschaften oder der Saga GWG errichtet. Ende 2016 wurden die ersten Bauabschnitte der UPW-Standorte in der Raja-Ilinauk-Straße (Elfsaal) in Hamburg-Jenfeld und Am Gleisdreieck in Billwerder in Betrieb genommen. In Ohlendiek/ Poppenbüttler Berg entsteht die erste Unterkunft dieser Art, die f & w als Eigentümer und künftiger Betreiber zugleich verantwortet.


Zum Hintergrund
Der Bau der UPW ist teilweise auf Grundlage der planungsrechtlichen Erleichterungen im Baugesetzbuch für Flüchtlinge und Asylbewerber (§ 246 BauGB) genehmigt. Die Gebäude werden im Rahmen der Genehmigung im vollen Umfang auf alle Standards der Hamburgischen Bauordnung geprüft. Wenn das gegebenenfalls erforderliche Planrecht für den Wohnungsbau auf den Flächen geschaffen ist, stehen diese dem Wohnungsmarkt zur Verfügung. f & w strebt an, mit den Eigentümern Vereinbarungen zu treffen, dass einzelne Wohnungen auch bereits vor Ablauf der Mietfrist dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen, um die Bewohnerstrukturen mischen zu können.

Geschäftsbereichsleitung Spezialangebote Wohnen

Martin Leo
Grüner Deich 17
20097 Hamburg

Tel. (040) 42 83 5 - 3504
Fax. (040) 42 83 5 - 3171

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