Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen an fördern und wohnen.

Ausschreibungen

Kann ich Dienstleistungen anbieten?

Als Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg ist f & w fördern und wohnen AöR ein öffentlicher Auftraggeber. Somit wenden wir das Vergaberecht an. Aufträge werden im Wettbewerb und im Wege transparenter Vergabeverfahren vergeben.

Hier finden Sie unsere aktuellen Ausschreibungen für Leistungen und Bauleistungen.

Wenn Sie als Bieterin oder Bieter bei uns gelistet werden möchten, schicken Sie uns bitte eine Nachricht über das Kontaktformular.

Wie werden Aufträge vergeben?

Welche Kriterien für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit sowie der Fachkunde, der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit herangezogen werden, lesen Sie in den Ausschreibungsunterlagen.
Im Rahmen von freihändigen Vergaben oder beschränkten Ausschreibungen werden Bauleistungen ausschließlich an Unternehmen  vergeben, die sich über das „PQ-Verzeichnis“ präqualifiziert haben.

Mittelständische Interessen berücksichtigen wir gemäß Hamburgischem Vergabegesetz (HmbVgG) durch Aufteilung in Fach- und Teillose.

Begleitung und Teilhabe

Muss ich bei f & w wohnen, um die Hilfe zu nutzen?

Es ist Ihre Wahl, wer Sie betreut und wo Sie wohnen. Wenn Sie bei f & w eine Wohnung mieten, können Sie Unterstützung durch unsere ambulanten Dienste vereinbaren. Ihren Betreuungs- und Mietvertrag schließen Sie unabhängig voneinander mit uns.

Wie kann ich Ansprüche klären?

Kommen Sie zu unserem Informationstermin: jeden 1. Mittwoch im Monat um 10:00 Uhr in die August-Krogmann-Straße 109. Wir informieren Sie über alle Bedingungen der Aufnahme und der Kostenübernahme. Individuelle Termine können vereinbart werden. Kontaktieren Sie unser Aufnahme-Team unter Tel. 040 428 35 22 43 oder -23 47 oder per E-Mail.

Kann ich Möbel mitbringen?

Ihr Zimmer können Sie nach Wunsch selbst mit eigenen Möbeln ausstatten. Und individuell gestalten. Wir bieten als Service auch möblierte Zimmer an.

Was ist ein Hilfeplan?

In Ihrem individuellen Hilfeplan legen wir gemeinsam fest, wie wir Sie am besten unterstützen können. Dafür reden wir über Ihre Wünsche und Möglichkeiten. Sie bestimmen, in welchem Bereich Sie Unterstützung brauchen und wie lange. Regelmäßig treffen Sie sich mit Ihrer Hilfeplanerin oder Ihrem Hilfeplaner und besprechen, wie Sie Ihre Ziele erreichen. Sie wirken bei allem aktiv mit.

Kann jeder die Treffpunkte besuchen?

Zu Mittagstisch und Veranstaltungen sind alle in unseren Treffpunkten willkommen. Viele unserer Freizeit- und Gruppenangebote richten sich an Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen bzw. Behinderungen.

Wo bekomme ich anonyme Beratung?

Besuchen Sie unsere offene Beratung im Treffpunkt Meilerstraße 32, jeden Montag, 15:00 – 17:00 Uhr, oder im Treffpunkt Traberweg 32 b, jeden Donnerstag, 15:00 – 17:00 Uhr. Ohne Anmeldung, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Unsere Beraterinnen und Berater helfen Ihnen weiter.

Bewerbung

Was gehört in meine Bewerbung?

1) Ein Anschreiben, in dem Sie sich kurz vorstellen und Ihre Motivation darstellen. Bitte geben Sie die entsprechende Kennziffer zur Stellenausschreibung an.

2) Ein tabellarischer Lebenslauf, der einen schnellen Überblick über Ihren beruflichen Werdegang gibt. Der Lebenslauf sollte enthalten:

  • Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktdaten
  • Ausbildung und Studium mit Abschlüssen
  • Arbeitserfahrung und Praktika
  • ausbildungsbegleitende Tätigkeiten / außeruniversitäre Aktivitäten
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Computer- und IT-Kenntnisse

3) Bitte ergänzen Sie zu Ihren Unterlagen die Kopien Ihrer Arbeits- und Ausbildungszeugnisse.

Wie sollen meine Bewerbungsunterlagen aussehen?

Wir freuen uns über Online-Bewerbungen und computerbasierte gedruckte Bewerbungen per Post. Handschriftlich verfasste Bewerbungen nehmen wir auch an und behandeln sie gleichberechtigt.

Was kann ich verdienen?

Die Arbeitsverhältnisse bei fördern und wohnen richten sich nach den Tarifverträgen der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V. (TV-AVH). Hier finden Sie die Entgelttabellen.

Habe ich mit einer Schwerbehinderung Chancen?

Im Sinne der Unternehmensphilosophie ist es für uns selbstverständlich, auch schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern berufliche Perspektiven zu eröffnen und sie bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt zu berücksichtigen.

Erstaufnahme

Was sind Ankunftszentrum, Zentrale Erstaufnahme, Erstaufnahme?

Für Geflüchtete und Zuwanderer, die ihren Asylantrag in Hamburg stellen, ist das Ankunftszentrum im Stadtteil Rahlstedt die erste Anlaufstelle. Hier sind alle Ämter vertreten, an die sich Asylsuchende wenden müssen.
Dazu gehört die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) von fördern und wohnen. Sie hat 24 Stunden täglich geöffnet und bietet Neuankömmlingen einen Schlafplatz, Verpflegung und Beratung.

Geflüchtete, die in Hamburg bleiben, erhalten anschließend einen Platz in einer von mehreren Erstaufnahmen im Stadtgebiet. Sie sind gesetzlich verpflichtet, für 6 Monate an einem bestimmten Ort zu leben. Während des begrenzten Aufenthaltes wohnen die Menschen in Mehrbettzimmern, erhalten eine Vollverpflegung und weitere, gesetzlich festgelegte Leistungen. Unsere Mitarbeitenden sind an 7 Tagen in der Woche vor Ort und unterstützen die Geflüchteten.

Nach Ablauf der Aufenthaltspflicht ziehen die meisten Geflüchteten in eine unserer Wohnunterkünfte.

Warum darf ich nicht kochen?

Erstaufnahmen sind kein dauerhaftes Wohnangebot. Das Kochen auf den Zimmern ist wegen der Brandgefahr nicht erlaubt.

Die Menschen in der Erstaufnahme erhalten eine Vollverpflegung. Religiöse Aspekte und regionale Vorlieben werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

Freiwilliges Engagement

Wie kann ich mich engagieren?

Angebote von Freiwilligen sind in allen Bereichen möglich. Ihre Idee ist willkommen. Für uns ist entscheidend, ob das Angebot zum Standort und den Wünschen der Menschen passt, für die Sie es anbieten. Zu freiwilligem Engagement berät Sie unsere Freiwilligenkoordination.

Nehmen Sie Kontakt zum Standort Ihrer Wahl oder dem Team der Freiwilligenkoordination auf.

Kann ich ein Engagement erst mal ausprobieren?

Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob oder welches Engagement für Sie passt, können Sie unverbindlich schnuppern kommen. Nach Rücksprache können Sie entweder in ein bestehendes Angebot „reinschnuppern“ und aktive Freiwillige bei einem Angebot begleiten und unterstützen. Oder Sie probieren ein eigenes Angebot aus, bieten es ein- bis zweimal an und entscheiden dann, ob Sie es längerfristig anbieten möchten.

Zum Beginn einer Schnupperphase müssen Sie eine sogenannte Selbstverpflichtung unterschreiben, mit der Sie bestätigen, dass Sie den Datenschutz einhalten und keine Straftaten begangen haben, die der persönlichen Eignung für das Engagement entgegenstehen. Nach Unterschrift der Selbstverpflichtung sind Sie während der gesamten Schnupperphase im vollen Umfang versichert.

Können sich Jugendliche engagieren?

Gerne können sich auch Jugendliche ab 16 Jahren engagieren. Hier gibt es ein paar zusätzliche Dinge zu beachten: Minderjährige Freiwillige dürfen zum Beispiel keine Aufsichtspflicht übernehmen und daher nur als Verstärkung eingesetzt werden. Das heißt, wenn das Angebot regelhaft mit drei Freiwilligen zu besetzen ist, können minderjährige Freiwillige als 4. oder 5. Person dazukommen. Die Einsätze von minderjährigen Freiwilligen sollen bis 20 Uhr beendet sein und auch Jugendliche müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Die Vereinbarung für freiwilliges Engagement mit Minderjährigen muss ebenfalls vom Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Muss ich etwas unterschreiben?

Wenn Sie sich nach einer Schnupperphase entscheiden, sich weiterhin freiwillig zu engagieren, schließen wir mit Ihnen eine schriftliche Vereinbarung. Die „Vereinbarung für freiwilliges Engagement“ von f & w ist wichtig für:

  • die Konkretisierung Ihrer Tätigkeit
  • Ihren Versicherungsschutz
  • den Schutz der Daten unserer Bewohnerinnen und Bewohner und des Unternehmens
  • Austausch unserer Kontaktdaten, zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen und Fortbildungen
  • Verbindlichkeit (keine Kündigungsfrist)
  • die Verantwortung von f & w gegenüber unseren Bewohnerinnen und Bewohnern für Angebote in unseren Räumlichkeiten

Zum Abschluss der Vereinbarung verabreden Sie sich bitte mit Ihrer Ansprechperson am Standort, an dem Sie sich engagieren möchten.

Brauche ich ein Führungszeugnis?

Wir sind dazu verpflichtet, uns ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis von allen Freiwilligen vorlegen zu lassen, die sich an Standorten engagieren, in denen Kinder und Jugendliche leben oder Menschen mit Handicap oder psychischen Erkrankungen begleitet werden. Bei Vorlage darf dieses Zeugnis nicht älter als 6 Monate sein.

Nach Abschluss der Vereinbarung erhalten Sie per Post eine Bescheinigung von uns, mit der Ihnen das Bezirksamt (Kundenzentrum) das erweiterte Führungszeugnis gebührenfrei ausstellt.

Die Bescheinigung müssen Sie persönlich mit Ihrem Ausweis in einem Kundenzentrum Ihrer Wahl vorlegen, um das erweiterte Führungszeugnis zu beantragen.

Wenn Sie bereits ein erweitertes Führungszeugnis haben, das nicht älter als 6 Monate ist, können Sie dieses beim Abschluss der Vereinbarung vorlegen.

Die Vorgaben können Sie in den folgenden Gesetzestexten nachlesen: § 124 BTHG, § 72a SGB VIII und § 30a Bundeszentralregistergesetz.

Bin ich versichert?

Im Rahmen Ihres freiwilligen Engagements sind Sie über die Betriebshaftpflichtversicherung von fördern und wohnen haftpflichtversichert. Außerdem sind Sie während der Ausübung Ihres Engagements sowie auf dem unmittelbaren Hin- und Rückweg unfallversichert bei der Unfallkasse Nord.

Bitte beachten Sie, dass bei Fahrten mit dem privatem Pkw das Fahrzeug und mitfahrende Personen nicht über f & w versichert sind.

Habe ich die Aufsichtspflicht für Kinder?

Bei Aktivitäten mit Kindern auf dem Gelände der Unterkunft bleibt die Aufsichtspflicht bei den Eltern/Erziehungsberechtigten. Wenn Sie mit Kindern ohne Erziehungsberechtigten das Gelände verlassen, liegt die Aufsichtspflicht bei Ihnen. Zu Ihrer Absicherung ist es unbedingt erforderlich, sich das schriftliche Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten einzuholen.

Die Mitarbeitenden in der Unterkunft können Ihnen Einverständniserklärungen (in verschiedenen Sprachen) geben. Aufsichtsführende Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Die unterschriebene Einverständniserklärung schützt Sie davor, von den Eltern in Regress genommen zu werden, aber entbindet Sie nicht von der Aufsichtspflicht!

Stellt f & w Räume für die ehrenamtlichen Angebote?

In der Regel gibt es an all unseren Standorten Gruppenräume. Ob und wann diese für ehrenamtliche Angebote genutzt werden können, besprechen wir individuell mit Ihnen.

Wer ist meine Ansprechperson für Freiwillige bei f & w?

Meist ist ein Teammitglied am Standort Ihre Ansprechperson, mit dem Sie Details des ehrenamtlichen Angebots wie Räume und Zeiten absprechen. Wenn der Standort noch neu ist, dauert es meist etwas, bis sich alles eingespielt hat. Kontaktieren Sie dann gern unser Team der Freiwilligenkoordination.

Werden Fahrtkosten und Auslagen erstattet?

Wir erstatten Ihnen auf Wunsch die Fahrkosten, die im Rahmen Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit anfallen. Die Abrechnung erfolgt einmal pro Monat. Bitte sammeln Sie Ihre Fahrscheine oder notieren Ihre Fahrten mit dem Pkw. Am Ende eines Monats wenden Sie sich an die Ansprechperson vor Ort, die in Ihrer Vereinbarung genannt ist.

Wenn Sie über uns Materialkosten abrechnen möchten, stimmen Sie bitte vorher mit den Ansprechpersonen vor Ort ab, ob eine Erstattung aus dem Gruppenmittelbudget möglich ist. Kosten, die ohne vorherige Abstimmung ausgelegt worden sind, können nicht automatisch erstattet werden.

Service-Wohnen für Senioren

Wozu ist der Hausnotruf da?

Der Hausnotruf dient Ihrer Sicherheit. Sollte Ihnen in Ihrer Wohnung etwas zustoßen, können Sie rund um die Uhr schnell Hilfe rufen. Beim Hausnotruf arbeiten wir mit dem Arbeiter-Samariter-Bund zusammen.

Ist rund um die Uhr Personal vor Ort?

Nein. Unsere Teams sind während der Sprechstunden und nach persönlicher Terminabsprache für Sie da.

Werde ich im Krankheitsfall betreut?

Im Krankheitsfall unterstützen wir Sie dabei, Hilfe zu organisieren, zum Beispiel Haushaltshilfe, einen Pflegedienst oder Kurzzeitpflege. Die Seniorenwohnanlagen sind keine Pflegeeinrichtungen. 

Muss ich ausziehen, wenn ich pflegebedürftig werde?

Nein. Wenn Sie pflegebedürftig sind, können Sie sich von einem ambulanten Pflegedienst versorgen lassen. Bei dem Antrag auf Überprüfung eines Pflegegrades und der Wahl eines Pflegedienstes hilft Ihnen unser Fachpersonal gerne. Falls Sie allerdings eine schwere Pflegebedürftigkeit oder eine fortgeschrittene Demenz haben, ist das Senioren-Wohnen nicht das Richtige für Sie.

Sind Haustiere erlaubt?

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es im Senioren-Wohnen möglich, ein Haustier zu halten. In jedem Fall ist eine schriftliche Vereinbarung nötig. Bitte sprechen Sie uns darauf an, wenn Sie bei uns einziehen möchten und ein Haustier haben.

Wofür brauche ich einen Wohnberechtigungsschein?

fördern und wohnen bietet unter anderem öffentlich geförderte Wohnungen zur Miete an. Diese Wohnungen sind für Menschen mit niedrigem Einkommen vorgesehen. Als Mieterin oder Mieter kommt nur infrage, wer einen Wohnberechtigungsschein hat. Auch für unser Service-Wohnen für Senioren ist eine Wohnberechtigungsbescheinigung erforderlich.

Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen

Wie bekomme ich einen Platz?

Die Plätze werden nicht vermietet. Sie werden im Rahmen der öffentlichen Unterbringung an Menschen aus unseren Wohnunterkünften verteilt. Aus baurechtlichen Gründen wohnen ausschließlich geflüchtete Menschen in den Unterkünften mit der Perspektive Wohnen. Dort können nur Geflüchtete mit einer sicheren Bleibeperspektive einziehen.

Begründete Ausnahmen sind möglich: Wenn die Personen vor Ort schon sehr gut integriert sind, weil die Kinder im Stadtteil zur Schule gehen oder ein Elternteil eine Arbeitsstelle in der Nähe einer Unterkunft mit der Perspektive Wohnen hat. Oder wenn die Menschen besonders schutzbedürftig sind, zum Beispiel Opfer einer Gewalttat. Eine begründete Ausnahme ist auch eine schwere Erkrankung oder Behinderung.

Was ist anders als in der Wohnunterkunft?

Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen und Wohnunterkünfte zählen zur öffentlichen Unterbringung. Sie sind ein Zuhause auf Zeit für Menschen, die keine Wohnung haben oder finden. Im Unterschied zu den anderen Unterkünften bekommen nur geflüchtete Menschen mit einer sicheren Bleibeperspektive einen Platz in den Unterkünften mit der Perspektive Wohnen.

In allen Unterkünften unterstützen und beraten unsere Mitarbeitenden die Bewohnerinnen und Bewohner. Ziel ist, sie zu ermutigen und zu befähigen, eine eigene Wohnung zu finden und selbstständig darin zu leben. In den Unterkünften mit der Perspektive Wohnen werden die Menschen stärker an die Verpflichtungen als Mieterin oder Mieter herangeführt: Sie kümmern sich beispielsweise selbst um Stromverträge, Telefon- und Fernsehanschlüsse.
Die Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen sind im Standard des sozialen Wohnungsbaus von privaten Investoren, Baugenossenschaften und der SAGA GWG errichtet worden. fördern und wohnen mietet die Wohnungen für maximal 15 Jahre an. Spätestens dann stehen die Wohnungen für alle Mietinteressenten offen.

Ausnahme ist der Standort Ohlendiekshöhe. Hier ist fördern und wohnen Bauherr und Betreiber.

Kann ich die Unterkunft aussuchen?

Die Plätze in einer Unterkunft mit der Perspektive Wohnen vergeben wir an geflüchtete Menschen mit sicherer Bleibeperspektive, die noch in einer Wohnunterkunft leben. Sie kommen vorrangig aus den beengten Gemeinschaftsunterkünften im selben Stadtbezirk, die wir nach und nach schließen. Wegen des guten Standards der Häuser leben hier viele Familien mit Kindern und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen.

Was ist das Quartiersmanagement?

In allen Unterkünften mit der Perspektive Wohnen arbeiten wir mit dem Quartiersmanagement des Stadtteils zusammen. Das Quartiersmanagement bringt neue und alteingesessene Bürgerinnen und Bürger zusammen und beteiligt sie am Stadtteilleben.

Das Quartiersmanagement informiert über Veränderungen, greift Probleme und Beschwerden auf sowie Ideen für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander. Zuständig ist das jeweilige Bezirksamt.

Was bedeutet öffentliche Unterbringung?

Öffentliche Unterbringung ist eine städtische Maßnahme. Sie verhindert, dass Menschen, die keine Wohnung haben, auf der Straße landen. Dazu gehören geflüchtete und obdachlose Menschen, oder Menschen, die ihre Wohnung in einer Krisensituation verlieren. Bis sie auf dem freien Markt ein Zuhause finden, gibt ihnen die Stadt Hamburg ein Dach über dem Kopf. Zum Beispiel in einer unserer Wohnunterkünfte.

Wer Anspruch auf öffentliche Unterbringung hat, ist gesetzlich geregelt.

Wohnen mit Mietvertrag

Kann ich eine Wohnung mieten?

f & w hat Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende. Die Fachstellen für Wohnungsnotfälle der Bezirke entscheiden über die Vergabe.

Für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung gibt es ebenfalls spezielle Wohnungen. Die Kontaktmöglichkeit finden Sie auf der Seite.

f & w vermietet auch geförderte Wohnungen an Menschen mit Wohnberechtigung ("§5- bzw. §6-Schein") sowie Wohnungen, die ohne diese Voraussetzung vergeben werden. Wenn Wohnungen frei sind, bieten wir sie online in einem Immobilienportal an. Hier finden Sie Informationen über unser Quartier an der Mellingbek.

Service-Wohnen für Senioren bieten wir an zwei Standorten an. Bitte wenden Sie sich direkt an die Häuser.

Wofür brauche ich einen Wohnberechtigungsschein?

fördern und wohnen bietet unter anderem öffentlich geförderte Wohnungen zur Miete an. Diese Wohnungen sind für Menschen mit niedrigem Einkommen vorgesehen. Als Mieterin oder Mieter kommt nur infrage, wer einen Wohnberechtigungsschein hat. Auch für unser Service-Wohnen für Senioren ist eine Wohnberechtigungsbescheinigung erforderlich.

Wie bekomme ich eine Wohnung für vordringlich Wohnungssuchende?

Bitte wenden Sie sich an die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Bezirks, in dem Sie aktuell gemeldet sind oder zuletzt gemeldet waren. Die Fachstelle stellt fest, ob Sie als vordringlich wohnungssuchend gelten und wie dringlich Ihr Anliegen ist. Die Fachstelle nimmt dann Kontakt zu f & w auf.

Was heißt „vordringlich wohnungssuchend"?

Als „vordringlich wohnungssuchend“ gelten Menschen, die keine Wohnung haben oder eine so prekäre Wohnung, dass sie dort nicht bleiben können. Auch wer seine Wohnung verliert (zum Beispiel durch Zwangsräumung), gilt als vordringlich wohnungssuchend, wenn er aus sozialen, wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, eine neue Wohnung zu finden. Menschen mit einer Behinderung werden in der Regel ebenfalls als vordringlich wohnungssuchend angesehen.

Was macht die Mietersozialberatung?

Die Mietersozialberatung sorgt dafür, dass möglichst niemand seine Wohnung verliert und das Zusammenleben gelingt. Je nach Wohnanlage ist eine Fachkraft für 70 bis 100 Mietparteien im Einsatz. Sie sucht Menschen auf, die Probleme haben, greift in Krisenfällen ein und ist Ansprechpartnerin für alle Mietparteien. Zusätzlich kümmern sich mobile Hauswarte um Reparaturen und nehmen Einziehende in Empfang.

Hat f & w auch Wohnungen, die jeder mieten kann?

Seit 2017 sind wir auch im allgemeinen Wohnungsbau aktiv. Wir wollen gemischte Quartiere für vielfältige Bewohnergruppen schaffen. Bislang gibt es ein Quartier mit Mietwohnungen, für die weder Wohnberechtigungsschein noch Dringlichkeitsschein erforderlich sind: das Quartier an der Mellingbek in Poppenbüttel. Die Wohnungen werden nach und nach bezugsfertig.

Wohnungsbau

Was für Grundstücke sucht fördern und wohnen?

Wir suchen erschlossene Grundstücke von mind. 1.500 qm, auf denen sich eine oberirdische Bruttogeschossfläche von mind. 5.000 qm (bzw. 40 Wohneinheiten) verwirklichen lässt. Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist erforderlich. Soziale Infrastruktur soll in der Nähe vorhanden sein.

Wie kann ich ein Grundstück anbieten?

Wenn Sie uns ein Grundstück anbieten wollen, rufen Sie bitte unser Liegenschaftsmanagement an: Tel.: 040 428 35 35 72

Was tut f & w für den Klimaschutz?

Wir bauen gemäß den Klimaschutzzielen der Freien und Hansestadt Hamburg und sind offizieller Klimaschutz-Partner der Stadt. Dabei setzen wir auf dezentrale Energieversorgung mit Blockheizkraftwerken und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte. In unserem Neubauprojekt an der Ohlendiekshöhe in Poppenbüttel sorgen Solarenergie und Gründächer für eine besonders gute Umweltverträglichkeit. In Wilhelmsburg haben wir eine Wohnanlage für Menschen mit Handicap 2015 als energiesparendes Passivhaus gebaut.

Wohnunterkünfte

Wie bekomme ich einen Platz?

Die Plätze werden nicht vermietet, sondern in Zusammenarbeit mit den bezirklichen Fachstellen für Wohnungsnotfälle zugeteilt. Ob jemand Anspruch auf einen Platz hat, ist gesetzlich geregelt und wird in den Fachstellen geprüft.

Muss ich den Platz bezahlen?

Für die Plätze fallen Gebühren an, keine Miete. Bei Bewohnerinnen und Bewohnern, die über kein eigenes Einkommen verfügen und Sozialleistungen erhalten, oder nur wenig verdienen, übernehmen Ämter und Behörden die Gebühren.

Kann ich die Unterkunft aussuchen?

Die Plätze teilen wir zu. Wir vergeben sie anhand sachlicher Kriterien und langjähriger Erfahrung. Zuständig ist unsere Aufnahme- und Vermittlungsstelle. Die Mitarbeitenden berücksichtigen Wartelistenposition, Familienstand, eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen, Ausbildungs- und Arbeitssituation, ggf. bestehende soziale Netzwerke.
 
Außerdem belegen wir Unterkünfte „gemischt“: Ein ausgewogenes Verhältnis von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebenssituationen sorgt für ein gutes Miteinander.

Kann ich umziehen?

Ein Verlegungsantrag ist aus folgenden Gründen möglich: Durch die Geburt eines Kindes oder nachgezogene Familienmitglieder wird mehr Platz benötigt. Der Weg zur Arbeits- oder Ausbildungsstelle ist zu weit. Oder Angehörige, die gepflegt werden müssen, leben weiter entfernt. Dem Antrag kann nur zugestimmt werden, wenn Plätze frei sind.

Warum leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen?

Das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern fördert gegenseitige Akzeptanz, verhindert die Bildung geschlossener Gruppen und hilft, Barrieren abzubauen. Die gemeinsame Sprache, die alle sprechen, ist Deutsch.

Ein Teil der Unterkünfte steht aus baurechtlichen Gründen ausschließlich Geflüchteten zur Verfügung. Ein Teil kann konzeptionell nur ehemals obdachlose Menschen aufnehmen.

Eine begrenzte Zahl an Plätzen gibt es für Menschen, die einen besonderen Rückzugsort brauchen: gehörlose oder gehbehinderte Menschen, besonders schutzbedürftige, alleinstehende Frauen und Frauen mit Kindern, besonders schutzbedürftige LSBTIQ-Personen.

Warum teilen sich zwei Personen ein Zimmer?

Wohnunterkünfte sind ein Zuhause auf Zeit, um Menschen ohne eigene Wohnung vor der Obdachlosigkeit zu bewahren – bis sie ein neues Zuhause finden. Sie sind daher nicht mit den Standards in einer Mietwohnung vergleichbar. Viele Unterkünfte haben aber wohnungsähnliche Zuschnitte mit eigener Küche und Bad. Familien leben darin wie in einer eigenen Wohnung, Alleinstehende und / oder Paare wie in einer Wohngemeinschaft.

Was ist eine Folgeunterkunft?

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohnunterkunft sind Geflüchtete, die in einer Erstaufnahme gelebt haben. Sie haben es besonders schwer, auf dem freien Markt eine Wohnung zu bekommen. Da sie nach der Erstaufnahme fast immer in einer Wohnunterkunft leben, spricht man auch von Folgeunterkunft.

Was bedeutet öffentliche Unterbringung?

Öffentliche Unterbringung ist eine städtische Maßnahme. Sie verhindert, dass Menschen, die keine Wohnung haben, auf der Straße landen. Dazu gehören geflüchtete und obdachlose Menschen, oder Menschen, die ihre Wohnung in einer Krisensituation verlieren. Bis sie auf dem freien Markt ein Zuhause finden, gibt ihnen die Stadt Hamburg ein Dach über dem Kopf. Zum Beispiel in einer unserer Wohnunterkünfte.

Wer Anspruch auf öffentliche Unterbringung hat, ist gesetzlich geregelt.

Was unterscheidet obdachlos von wohnungslos?

Wenn wir von obdachlosen Menschen sprechen, meinen wir Menschen ohne festen Wohnsitz, die auf der Straße leben.

Unter wohnungslosen Menschen verstehen wir alle Personen, die darauf angewiesen sind, eine Unterkunft gestellt zu bekommen – weil sie keine eigene Wohnung haben oder finden und ansonsten obdachlos werden. Dazu zählen zum Beispiel Hamburgerinnen und Hamburger, die im Krisenfall ihre Wohnung verlieren und keine neue bekommen. Aber auch geflüchtete Menschen, die in Hamburg Asyl beantragt haben.

Obwohl Geflüchtete diesem Verständnis nach auch unter den Begriff „Wohnungslose“ fallen, führen wir sie als separaten Personenkreis. Um unser Angebot für alle verständlicher zu machen. Und weil es Angebote bei uns gibt, die nur für Geflüchtete offen sind.

Spenden

Kann ich spenden?

Kleider- oder Sachspenden können wir nicht annehmen und weiterverteilen. Wenn Sie etwas spenden möchten, wenden Sie sich am besten an freiwillig Engagierte und an Vereine, zum Beispiel an Hanseatic Help e. V. Weitere Möglichkeiten für eine Spende finden Sie auf hamburg.de.

Wenn Sie Zeit spenden und sich freiwillig engagieren möchten, nehmen Sie gern Kontakt mit unserer Freiwilligenkoordination auf.

fördern und wohnen
Grüner Deich 17
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