Gemeinsame Unterbringung seit 2007

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Verschiedene Medienberichte legen aktuell den Schluss nahe, dass erst seit drei Jahren in den Unterkünften von fördern und wohnen (f & w) nicht nur Geflüchtete, sondern auch nicht-geflüchtete wohnungslose Menschen untergebracht werden. Dieser Schluss ist falsch.

fördern und wohnen gibt seit seiner Gründung sowohl Einheimischen, als auch Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ein Dach über dem Kopf, wenn sie keine Wohnung haben. Auch die Institutionen, aus denen f & w hervorgegangen ist, haben dies getan. 

Seit 2007 werden in Hamburg geflüchtete und nicht-geflüchtete Menschen ohne Wohnung zusammen untergebracht, an "gemischten" Standorten. Eine Ausnahme bilden nur diejenigen Einrichtungen, die gemäß § 246 BauGB oder über Bürgerverträge ausschließlich an die Unterbringung von Flüchtlingen gebunden sind.

Vor drei Jahren gab es keine Änderung bei den Belegungskriterien der "gemischten" Unterkünfte. Vor drei Jahren legte lediglich der damalige Sozialsenator Detlef Scheele fest: Wenn ein nicht-geflüchteter wohnungsloser Mensch aus einer Unterkunft auszieht, erhält ein nicht-geflüchteter wohnungsloser Mensch den Platz.

Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
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