Aus der Geschichte von f & w: Erstaufnahme Schnackenburgallee

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Von 300 auf 2.400 Plätze in nur 3 Jahren: Keine andere Unterkunft in Hamburg wuchs während der "Flüchtlingskrise" so rasant wie die Erstaufnahme Schnackenburgallee von fördern und wohnen (f & w).

Von der kleinen Außenstelle zum Symbol der "Flüchtlingskrise"

Im November 2012 zogen die ersten Geflüchteten in die Erstaufnahme Schnackenburgallee in Hamburg-Bahrenfeld ein. Ende August 2018 wurde der Standort geschlossen. In den Jahren dazwischen wurde die „Schnacke“ zum Symbol der „Flüchtlingskrise“. Die Unterbringung der vielen Schutzsuchenden in dicht belegten Wohncontainern brachte Frust und Konflikte mit sich. Aber auch großes freiwilliges Engagement und ein enormer persönlicher Einsatz der Mitarbeitenden prägten die Zeit. Ursprünglich mit 300 Plätzen zur Entlastung der damaligen Zentralen Anlaufstelle für Asylsuchende Sportallee geplant wuchs die „Schnacke“ rasant.

Ein Dorf aus Containern – und Zelten

Im Sommer 2015 stieg die Kapazität von 1.300 auf bis zu 2.400 Plätze. Neben den Containern reihten sich Zelte mit Feldbetten. Als Übergangslösung angekündigt, blieben die Zelte bis ins Jahr 2016 stehen. Die Bedingungen belasteten Geflüchtete und Mitarbeitende. Das 65-köpfige Team von f & w  war zwischenzeitlich weit über seine reguläre Arbeitszeit hinaus – und unter großem öffentlichem Interesse – dort tätig.

Platzabbau beruhigte die Situation

Je mehr Zelte geschlossen und Plätze abgebaut wurden, desto ruhiger wurde es wieder in der „Schnacke“. Ende 2017 lebten 655 Menschen dort. Die größte Unterkunft Hamburgs – die Unterkunft mit der Perspektive Wohnen Am Gleisdreieck – befindet sich mittlerweile in Bergedorf. In festen Häusern und ohne nennenswerte Konflikte.

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Luftaufnahme Erstaufnahme Schnackenburgallee
Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
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