Aus der Geschichte von f & w: Sozialtherapeutisches Zentrum Sachsenwaldau

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Das Gelände, auf dem sich das Sozialtherapeutische Zentrum Sachsenwaldau von fördern und wohnen befindet, hat eine lange Geschichte: Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde dort ein Kloster errichtet. 

Seit 1949 in Hamburger Besitz

1949 erwarb die Stadt Hamburg die Anlage sowie den angrenzenden Gutsbetrieb. Sie wurde erheblich erweitert. Das Heinrich-Eisenbarth-Heim brachte nicht pflegebedürftige, alkoholkranke Männern unter, um die vollen Pflegeeinrichtungen in Hamburg zu entlasten.

Von der „Trinkerheilstätte“ zum Sozialtherapeutischen Zentrum

Ende der 50er Jahre hieß der Standort „Trinkerheilstätte“. Zu dieser Zeit entstanden die heutigen Wohngebäude. Das Grundstück war eingezäunt und die Klientinnen und Klienten trugen Heim-Kleidung. Der Ort wirkte wie eine geschlossene Einrichtung.

Dies änderte sich zu Beginn der 80er Jahre: die Aufgaben der Trinkerheilstätte wurden abgegeben und neue Konzepte für den Umgang mit Sucht und psychischer Erkrankung entwickelt. In den Fokus rückte, die Selbstständigkeit der Klientinnen und Klienten zu erhalten und wiederzuerlangen – als Vorbereitung auf ein suchtmittelfreies Leben.

Offen für alle: Café In Takt

Die Gutsstruktur mit dem landwirtschaftlichen Betrieb ist nach wie vor in das Beschäftigungsangebot eingebunden. Das Café InTakt, in dem Klientinnen und Klienten tätig sind, ist offen für alle. Regelmäßige Veranstaltungen beziehen die Reinbeker Nachbarinnen und Nachbarn mit ein.


Mehr erfahren: f & w feiert Jubiläum

Verwaltung Sozialtherapeutisches Zentrum Sachsenwaldau
Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
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040 428 35 35 84