Ein Haus für Integration in Poppenbüttel

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Poppenbüttel bekommt ein neues Begegnungshaus in der Ohlendiekshöhe. Im Haus sind rund um ein „Forum“ mehrere Räume angeordnet, die sich flexibel nutzen lassen – als Werkstatt, zum gemeinsamen Lernen, für Vorträge oder einfach zum Kaffeetrinken. Den Betrieb übernimmt ab 1. November der CVJM Oberalster zu Hamburg.

Voller Engagement der Nachbarschaft entstanden

Engagierte neue und alteingesessene Nachbarinnen und Nachbarn haben das Haus weitgehend im Selbstbau verwirklicht. Gemeinschaftlich wurde es unter fachkundiger Anleitung ausgebaut. Dabei kamen traditionelle Handwerkstechniken und umweltschonende Materialen zum Einsatz. „Poppenbüttel Hilft hat das Begegnungshaus initiiert. Die Hamburgische Bürgerschaft hat es mit einer Spende ermöglicht. Gebaut haben es vor allem die Menschen, die es künftig nutzen werden. 45 Selbstbauerinnen und Selbstbauer haben circa 13.000 Arbeitsstunden in dieses Haus investiert. Das ist eine beeindruckende Leistung“, erklärt Roberto Klann, Geschäftsführer des Bauherrn fördern und wohnen (f & w). Dem künftigen Betreiber CVJM Oberalster zu Hamburg wünsche f & w, dass sich das Haus mit Angeboten füllt und zum Zentrum lebendiger Nachbarschaft wird.

Begegnung und Miteinander schon in der Bauzeit

Das besondere am Projekt: gelebte Partizipation von Anfang an. Unter Leitung der Initiative Poppenbüttel Hilft und der HafenCity Universität erarbeiteten die künftigen Nutzerinnen und Nutzer des Gebäudes in zwei internationalen Summer Schools, was in dem Haus stattfinden soll. Daraus entwickelten sie die Grundrisse der Räume.

Das Begegnungshaus soll vor allem die Integration geflüchteter Menschen in Poppenbüttel ermöglichen. Fünf Häuser des Quartiers Ohlendiekshöhe dienen befristet als Flüchtlingsunterkunft für 300 Menschen, zwölf Häuser bieten geförderte Wohnungen und vier Häuser Wohnungen des freien Wohnungsmarktes. 15 geförderte Wohnungen sind von Menschen mit Behinderung bewohnt. Die Ohlendiekshöhe ist das bislang größte Bauprojekt von f & w – mit 316 Wohnungen.

Finazierung des Begegnungshauses

Das Begegnungshaus hat die Hamburgische Bürgerschaft mit 600.000 Euro aus Mitteln des Hamburger Integrationsfonds gefördert. Die Freie und Hansestadt Hamburg steuerte weitere 210.000 Euro für die Gestaltung der Außenflächen aus dem Quartiersfonds bei. Für den Betrieb wird das Bezirksamt Wandsbek eine jährliche Zuwendung in Höhe von 88.000 Euro aus Mitteln des Quartiersfonds der Bezirke bereitstellen.

Mehr erfahren: Arbeitsfelder von f & w

Begegnungshaus in Poppenbüttel
Zwei engagierte Selbstbauer im entstehenden Begegnungshaus
Zwei Selbstbauer bei der Arbeit
fördern und wohnen
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
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