Klimawoche: Gute Beispiele für mehr Nachhaltigkeit

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Vom 7. bis 11. Juni ist Klimawoche bei Fördern & Wohnen (F&W). Es gibt Aktionen für Mitarbeitende rund ums Ressourcen schonen, Energie sparen oder Emissionen senken.

Viele Teams an den Standorten von F&W gehen bereits mit gutem Beispiel voran. 2 davon stellen wir vor.

Sachsenwaldau: nachhaltige Projekt-Ideen

Im Sozialtherapeutischen Zentrum  Sachsenwaldau ist Nachhaltigkeit ein Gemeinschaftsprojekt zum Mitmachen und Erfolge erleben. Hier unterstützt F&W suchtkranke Menschen sowie Menschen mit psychischer Erkrankung.

Die Klientinnen und Klienten sind begeistert dabei, zum Beispiel beim Stadtradeln: „Wir haben Warnwesten mit Aufdruck produziert, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz tragen“, berichtet Teamleiterin Sabine Engel über die jährliche Aktion. „Am Ende feiern wir die gemeinsam geschafften Kilometer mit einem Fest. Da wollen natürlich alle mitmachen.“ Gebrauchte, wieder fit gemachte Fahrräder beziehen Klientinnen und Klienten aus der einrichtungseigenen Werkstatt.

Das Team nutzt Angebote aus der Region, um für Klimaschutz zu sensibilisieren: „Wir machen mit bei ‚Unser sauberes Schleswig-Holstein‘, besuchen die Müllverbrennungsanlage und lassen uns vom Umweltpädagogen der Stadtreinigung die richtige Abfalltrennung zeigen.“ Kooperationen mit der Loki-Schmidt-Stiftung für Naturschutz oder Das Geld hängt an den Bäumen sorgen für gute Beschäftigung und vermitteln nützliches Wissen.

Gemeinsam entwickeln sie auch eigene Ideen: Aus alten Fahrradfelgen und Eierkartons entsteht bunte Kunst oder aus der Kleidertauschbörse ein Second-Hand-Laden.

Raja-Ilinauk-Straße: einfach anfangen

Plastik kommt ihr nicht in die Tüte: „Bei 20 Büros sammeln sich pro Woche rund 60 Mülltüten an – das macht 3.120 pro Jahr“, rechnet Unterkunftsmanagerin Astrid Glißmann vor. Auf diese Menge Mülltüten verzichtet das 25-köpfige Team der Unterkünfte für Geflüchtete Elfsaal und Raja-Ilinauk-Straße seit 2020. Außerdem  entsorgen die Mitarbeitenden Altpapier getrennt und drucken, wenn es möglich ist, doppelseitig aus.

Gezielt Plastikmüll zu reduzieren, war Glißmanns Idee. Einsparpotenzial sah sie beim Technischen Dienst, der Müll mit großen 60-Liter-Säcken Müll sammelt. Sie sorgte dafür, dass die Müllsäcke durch Eimer ersetzt werden. So spart das Team rund 1.040 Plastiksäcke pro Jahr ein.

Abfall trennen, Wasser, Strom und Energie einsparen: Die Bewohnerinnen und Bewohner für mehr Umweltbewusstsein zu sensibilisieren, ist klares Ziel des Teams: Dafür gibt es bereits Info-Blätter in verschiedenen Sprachen. Um es praktisch zu machen, sind Mitmach-Aktionen im Spätsommer geplant.

Mehr erfahren: Klimawoche bei Fördern & Wohnen

Motiv Klimaschutz bei Fördern & Wohnen
Gruppe mit Warnwesten
Team mit Eimern zum Abfall einsammeln
Fördern & Wohnen
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
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