Mit gutem Beispiel voran: Abfalltrennung in einer Wohnunterkunft für Geflüchtete

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Blau, grün, gelb: In der Wohnunterkunft Große Horst von Fördern & Wohnen wird der Müll getrennt. Sie hat 452 Plätze für Geflüchtete und ist eine von über 110 Unterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose in ganz Hamburg. Seit 2018 gibt es in der Ohlsdorfer Unterkunft die Tonnen für Papier, Biomüll und Wertstoffe. Ob auch das in den Tonnen landet, was dort hinein gehört – das prüfen Brian Phelan, Andreas König und H. P. Tchang, die Mitarbeiter des Technischen Diensts, täglich. Sie sprechen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, falls sie den falschen Abfallcontainer nutzen. Denn was für viele Hamburgerinnen und Hamburger selbstverständlich ist, ist für Geflüchtete oft neu. Das Team der Wohnunterkunft fördert deren Verständnis für Mülltrennung und Recycling gezielt mit Aktionen.

14 Liter weniger Restmüll pro Woche pro Kopf

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft haben sich bereits zwei Mal an der Aktion „Hamburg räumt auf“ beteiligt. Für sie hat das Team des Unterkunfts- und Sozialmanagements praktische Schulungen oder Mülltrenn-Spiele von der Stadtreinigung organisiert. „Hier gehen Team und Bewohnerinnen und Bewohner mit gutem Beispiel voran“, betont Britta Luger, Klimaschutzmanagerin bei F&W. „Das lässt sich dadurch erkennen, dass die Restmüll-Menge hier nur 32 Liter statt der durchschnittlichen 46 Liter pro Woche und Person beträgt.“

Bio-Müll-Offensive

Aktuell hat das Unterkunftsteam die Information rund um die Bio-Müll-Trennung verstärkt. Mitarbeiter Brian Phelan hat für die Bewohnerinnen und Bewohner eine Info-Wand im Verwaltungsgebäude gestaltet. Jeder Haushalt der Unterkunft erhält kleine Bio-Eimer und -Tüten, wenn er mitmacht und Müll trennt.

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