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Nun offiziell eröffnet: Begegnungshaus „OHLE“ in Poppenbüttel

| Presse News

Bezirksamtsleiter und Senator gratulierten

Das „Café Miteinander“ findet noch per Video statt, doch in der Fahrradwerkstatt ist an der frischen Luft schon einiges los – mitten in der Pandemie nahm das Begegnungshaus OHLE an der Ohlendiekshöhe seinen Betrieb auf. Jetzt kamen alle, die es entwickelt, gebaut und gefördert haben, zusammen, um es mit dem CVJM Oberalster zu Hamburg, der das Haus betreibt, feierlich zu eröffnen. Auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und Senator Andreas Dressel gratulierten.

Begegnung und Miteinander schon in der Bauzeit

Das OHLE hat viele Besonderheiten: Neue und alteingesessene Nachbarinnen und Nachbarn haben das Haus weitgehend im Selbstbau verwirklicht. Gemeinschaftlich wurde es unter fachkundiger Anleitung ausgebaut. Dabei kamen traditionelle Handwerkstechniken und umweltschonende Materialen zum Einsatz. Im Haus sind rund um ein „Forum“ mehrere Räume angeordnet, die sich flexibel nutzen lassen – als Werkstatt, zum gemeinsamen Lernen, für Vorträge oder einfach zum Kaffeetrinken.

Der Verein Poppenbüttel Hilft e. V. hatte das Begegnungshaus initiiert, um vor allem die Integration geflüchteter Menschen zu fördern. Das OHLE liegt im neuen Wohnquartier Ohlendiekshöhe mit über 300 Wohnungen. Drei Häuser des Quartiers dienen befristet als Flüchtlingsunterkunft für rund 300 Menschen, zwölf Häuser bieten geförderte Wohnungen und vier Häuser Wohnungen des freien Wohnungsmarktes. 15 geförderte Wohnungen sind von Menschen mit Behinderung bewohnt.

Mitgestalten von Anfang an

Dem Verein Poppenbüttel Hilft e. V. lag daran, die Menschen, die das Haus jetzt nutzen, von Anfang an zu beteiligen. In zwei Summer Schools wurde gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden der Hafencity Universität erprobt, welche Räume zu welchen Bedürfnissen und Aktivitäten passen. Und dann wurde gemeinsam gebaut. „45 Selbstbauerinnen und Selbstbauer haben circa 13.000 Arbeitsstunden investiert. Das ist eine beeindruckende Leistung“, erklärt Roberto Klann, Geschäftsführer des Bauherrn Fördern & Wohnen.

Bürgerschaft und Bezirk fördern Integration

Die Hamburgische Bürgerschaft hat das Begegnungshaus mit 600.000 Euro aus Mitteln des Hamburger Integrationsfonds gefördert. Die Freie und Hansestadt Hamburg steuerte weitere 210.000 Euro für die Gestaltung der Außenflächen aus dem Quartiersfonds bei. Für den Betrieb wird das Bezirksamt Wandsbek eine jährliche Zuwendung in Höhe von 88.000 Euro aus Mitteln des Quartiersfonds der Bezirke bereitstellen.

Roberto Klann, Geschäftsführer F&W am Mikrofon
Symbolische Schlüsselübergabe

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