Ohlendiekshöhe: Erster Spatenstich für Begegnungshaus

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Im neuen Poppenbütteler Quartier Ohlendiekshöhe hat der Bau eines Begegnungshauses begonnen: Senator Andreas Dressel, Staatsrätin Petra Lotzkat und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff taten am 21. November gemeinsam mit der Geschäftsführung von fördern und wohnen und Vertretern der Initiative Poppenbüttel hilft e. V. den ersten Spatenstich. Im Herbst 2019 soll das Begegnungshaus fertig sein. Dann können alte und neue Nachbarn es für gemeinsame Aktivitäten nutzen.

Zum Quartier Ohlendiekshöhe mit rund 300 Wohneinheiten gehören sowohl eine Unterkunft mit der Perspektive Wohnen, in der geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive ein Zuhause auf Zeit finden, als auch geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen sowie Wohnraum für Menschen mit Behinderung und zwei Kindertagesstätten. Bauherr ist das städtische Sozialunternehmen fördern und wohnen.

Das Begegnungshaus wurde unter Leitung von Poppenbüttel hilft e. V. und der HafenCity Universität zusammen mit den künftigen Nutzern in einem Workshop-Verfahren konzipiert. Aus einem Architektenwettbewerb ging Ende 2017 der Entwurf des japanischen Architekten Tamotsu Ito als Sieger hervor. Der Entwurf sieht einen Grundriss vor, auf dem sich um einen zentralen ‚Basar‘ mehrere ‚Wohnzimmer‘ gruppieren.

Die künftigen Nutzer werden sich auch am Bau des Hauses beteiligen. Ein Betreiber für das Begegnungshaus soll demnächst über eine öffentliche Ausschreibung gefunden werden. Die Hamburger Bürgerschaft fördert das Begegnungshaus mit 600.000 Euro aus dem Integrationsfonds.

Spatenstich Begegnungshaus
Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
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20097 Hamburg
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