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Richtig heizen und lüften im Winter

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Richtig heizen und lüften schont den Geldbeutel – und die Umwelt. Wie das funktioniert, haben 5 Familien der Unterkunft Ohlendiekshöhe jetzt im Pilot-Projekt Energiepatenschaften erfahren. Ab sofort gehen sie in ihren Wohnhäusern mit gutem Beispiel voran.

Rund 300 Geflüchtete leben in der Unterkunft mit der Perspektive Wohnen. In diesen Unterkünften im Standard des sozialen Wohnungsbaus haben sie mehr Platz und tragen mehr Verantwortung, wie Unterkunfts- und Sozialmanagerin Imme Kreyser erzählt: „Die Bewohner:innen wohnen fast wie in einer eigenen Mietwohnung. Versorgungsverträge für Strom oder Internet schließen sie selbst ab. Bei Bedarf unterstützen wir sie. Viele wissen nicht, wie teuer eine stark geheizte Wohnung werden kann, oder welche weiteren Nachteile falsches Heizen und Lüften auslösen“.

Information, Aufklärung, Energieberatung

Das Team der Unterkunft Ohlendiekshöhe hat deshalb gemeinsam mit Britta Luger, Klimaschutzmanagerin, und Susanne Wolf, Energiemanagerin von F&W, das Pilot-Projekt Energiepatenschaften ins Leben gerufen. 5 Familien, eine pro Wohnhaus, machen freiwillig mit. In einer Schulung haben sie erfahren: „Mehrmals täglich kurz bei ausgeschalteter Heizung zu lüften, verbraucht weniger Energie und ist besser für das Raumklima, als Fenster dauerhaft zu kippen“, fasst Energiemanagerin Susanne Wolf zusammen. Mit dabei: ein Team des Stromspar-Checks der Caritas Hamburg, das die Bewohner:innen zum Thema Energieverbrauch sensibilisierte.

In Fluren und Treppenhäusern Vorbild sein

Die Familien wenden ihr Wissen nun in den eigenen 4 Wänden an und teilen es mit ihrer Nachbarschaft. Außerdem sorgen sie den Winter über dafür, dass die Treppenhäuser ihrer Wohnhäuser regelmäßig gelüftet werden, und dass die Hauseingangstüren immer geschlossen bleiben. Unterstützt wird die Aktion von mehrsprachigen Plakaten mit Piktogrammen, die in allen Fluren hängen. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmenden, die bis zum April dranbleiben, Kino-Gutscheine geschenkt.

Klimaschutzmanagerin Britta Luger ist gespannt: „Wenn es gut läuft und wir merken, dass sich das Bewusstsein und das Verhalten der Bewohner:innen ändert, wollen wir das Projekt im nächsten Winter auf weitere Standorte ausweiten“.

Mehr erfahren: Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen

Teilnehmer und Mitarbeiterin mit mehrsprachigem Poster an einer Glastür.

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