Unterkünfte und Einrichtungen öffnen wieder für Angebote

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Nach 2,5 Monaten im Corona-Krisenmodus geht fördern und wohnen (f & w) erste Schritte in Richtung neue Normalität.

Seit dem 15. Mai können Fachleute sozialer Träger Gemeinschaftsräume an den Standorten für Einzelberatungen von Bewohnerinnen und Bewohnern nutzen. Besuche in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind seit dem 18. Mai in begrenztem Maße möglich – alles unter Wahrung von Schutz- und Hygienemaßnahmen, die sich jeweils nach den Gegebenheiten der einzelnen Standorte richten.

Behutsame Öffnung

Jetzt ist es auch für Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sowie freiwillige Engagierte von f & w wieder möglich, an den Standorten aktiv zu sein – allerdings in vorerst begrenztem Maße.

Gruppenangebote:

  • Gruppenangebote im Freien und in ausreichend großen Gruppenräumen dürfen stattfinden.
  • Voraussetzung ist, dass es sich um gleichbleibende Gruppen handelt, nicht um offene Angebote.
  • Bei den Anbietenden der Aktivitäten muss es sich um feststehende Personen handeln.  
  • Im Freien dürfen bis zu 15 Personen teilnehmen, in Räumen bis zu 10 Personen.

Einzelangebote:

  • Einzelangebote dürfen in ausreichend großen Räumen mit gut erreichbarem Sanitärbereich stattfinden.
  • Die Dauer ist auf maximal 4 Stunden begrenzt.
  • Regelmäßiges Durchlüften der Räume und die Desinfektion von Hand-Kontaktflächen sind nötig.
  • Bei Bedarf bringt f & w eine Plexiglaswand als zusätzlichen Schutz an.

Schutz- und Hygienemaßnamen für alle Angebote:

  • Ein Abstand von 1,50 Metern muss stets gewahrt werden.
  • Kontaktdaten der Teilnehmenden werden notiert, sicher verwahrt und 4 Wochen aufbewahrt, damit sich Kontakte zurückverfolgen lassen.
  • Gemeinsames Essen ist noch nicht wieder möglich.
  • Wer Erkältungssymptome aufweist, darf nicht an Angeboten teilnehmen.

Für Standorte, an denen besonders vulnerable Menschen leben, gelten besondere Regeln.

Maßnahmen bleiben bestehen

Der zentrale Krisenstab von f & w tagt weiterhin regelmäßig, das Notfallmanagement ist aktiv, Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner werden konstant informiert. In Fällen von Neuinfektionen an Standorten wird schnell, routiniert und in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern gehandelt.

Mit Bedacht: Neu-Start Freiwilliges Engagement

Die rund 2.700 Freiwilligen bei f & w können ihr Engagement schrittweise und in enger Abstimmung mit den Teams vor Ort wieder aufnehmen. Alle Schutz- und Hygienemaßnahmen gelten auch für sie.

Wegen der großen Vielfalt an Angeboten von Freiwilligen und der unterschiedlichen Voraussetzungen der Standorte gibt es für jedes Engagement individuelle Absprachen. Das Team Freiwilligenkoordination von f & w berät.

Nach wie vor unterstützen Freiwillige die Bewohnerinnen und Bewohner mit kreativen Möglichkeiten von zuhause aus.

Stand: Juli 2020

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