Unterkunft in der Oliver-Lißy-Straße Mitte Oktober eröffnet

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In der Unterkunft mit der Perspektive Wohnen Oliver-Lißy-Straße in Hamburg-Eidelstedt entstehen 324 Plätze für Geflüchtete mit sicherer Bleibeperspektive. Am 15. Oktober startete der Einzug, der Anfang Dezember abgeschlossen sein wird.

Familienwohnungen und WGs

Um ihre Integration zu fördern, ziehen vorwiegend Geflüchtete aus bezirksnahen Wohnunterkünften ein. Oft haben die Geflüchteten schon Anschluss im Stadtteil gefunden, besuchen Sprach- oder Qualifizierungskurse oder arbeiten. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner kennen hier schon die Wege zu  Ärzten, Ämtern, Kitas und Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten und Stadtteilangeboten. Die 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen eigenen sich besonders für Familien. Außerdem gibt es aktuell 8 Wohngemeinschaften für alleinstehende Frauen und Männer sowie für Mütter mit einem Kind.

Beratung und Anlaufstelle

In der Oliver-Lißy-Straße 38-46 befinden sich die Büros der vier Mitarbeitenden im Unterkunfts- und Sozialmanagement von fördern und wohnen sowie die Werkstatt der zwei Technischen Dienste. Ein Gemeinschaftsraum steht künftig für Gruppenangebote bereit. Während der Belegungsphase organisiert das Team die Einzüge und klärt erste Formalitäten. Danach bieten sie in täglichen Sprechstunden eine Orientierungsberatung an. Das Team ist auch für Fragen aus der Anwohnerschaft und interessiere Freiwillige da. Der Technische Dienst hält die Unterkunft in Stand und übernimmt kleine Reparaturen.

Unterkunft und Mietwohnungen auf einem Grundstück

Auf dem Grundstück wurden schon acht Gebäude gebaut, die vier bis sechs Geschosse haben. Zwei Häuser betreibt fördern und wohnen. Auch eine Kita durch den Betreiber „Das Raue Haus“ findet hier ihren Platz. In den anderen sechs Häusern des Eigentümers entstehen Mietwohnungen, die Ende des Jahres von den ersten Mieterinnen und Mietern bezogen werden.

Engagement und erste Kontakte in den Stadtteil

Parallel zum Standortaufbau planen die ersten freiwillig Engagierten ein Begegnungscafé. Erste gute Kontakte zum Beirat Eidelstedt-Nord und dem Wichmannhaus mit seinen sozialen und kulturellen Angeboten sind entstanden. Ein Bewohnerrat und weitere ehrenamtliche Angebote sind geplant.

Der Tag der offenen Tür hat am 10. Oktober stattgefunden, an dem zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner den Standort besichtigt und von f & w informiert wurden.

Mehr: Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen

Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
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