Unterkunft mit der Perspektive Wohnen Plaggenmoor eröffnet

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fördern und wohnen (f & w) nimmt in Neugraben-Fischbek die Unterkunft mit der Perspektive Wohnen Plaggenmoor in Betrieb. In den 6 zweigeschossigen Gebäuden entstehen 286 Plätze für Geflüchtete mit sicherer Bleibeperspektive. Seit dem 12. November beziehen sie die 1-, 3-, 4- und 5-Zimmer-Wohnungen.

Neue Nachbarinnen und Nachbarn

In die Unterkunft Plaggenmoor ziehen überwiegend Familien mit Kindern. 10 Prozent sind alleinstehende Frauen und Männer, die sich eine 1-Zimmer-Wohnung teilen. Die Mehrheit der Zuziehenden ist jünger als 20 Jahre.

Die Geflüchteten kommen vorwiegend aus bezirksnahen Wohnunterkünften, damit ihre Integration im Stadtteil gefördert wird. So kennen sie schon die Wege zu Ärzten, Ämtern, Kitas und Schulen sowie zu Einkaufsmöglichkeiten und Stadtteilangeboten. Oft besuchen sie bereits Sprach- oder Qualifizierungskurse oder arbeiten.

Orientierungsberatung für Geflüchtete

Das 5-köpfige Team von fördern und wohnen besteht aus Unterkunfts- und Sozialmanagement und Technischem Dienst. Während der Belegungsphase organisiert das Team von f & w die Einzüge und klärt erste Formalitäten. „In den Aufnahmegesprächen klären wir den Bedarf und die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner, damit wir wissen, welche Angebote notwendig sind“, erklärt Teamleiter Rüdiger Gollhardt.

Danach bietet das Team in täglichen Sprechstunden eine Orientierungsberatung für die Geflüchteten an. Der Technische Dienst hält die Unterkunft in Stand und übernimmt kleine Reparaturen.

Anlaufstelle für Fragen aus Anwohnerschaft

Das Team ist wochentags vor Ort und auch für Fragen aus der Anwohnerschaft und für interessiere Freiwillige da.

Eine Begehung zur Information der Anwohnerinnen und Anwohner fand am 25. Oktober am Standort statt.

Netzwerk und Engagement

Zentral im Stadtteil ist das Engagement der Initiative Willkommen in Süderelbe, mit der fördern und wohnen eng zusammenarbeitet. Ihr Begegnungscafé findet im naheliegenden Bildungs- und Gemeinschaftszentrum BGZ Süderelbe statt. Auch in den von f & w betriebenen Einrichtungen Am Aschenland und Cuxhavener Straße sind Freiwillige der Initiative und aus der Nachbarschaft aktiv. Sie musizieren, basteln, nähen und schrauben mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, initiieren Ausflüge und bunte Abende, helfen beim Ausfüllen von Behördenformularen und beim Eintritt in den Sportverein.

Die Freiwilligen wollen auch für die Geflüchteten am Plaggenmoor aktiv werden – sie freuen sich aber über Unterstützung. „Neue Freiwillige sind herzlich willkommen. Wir unterstützen gerne bei der Suche nach einem passenden Angebot", sagt Swenja Bach, Freiwilligenkoordinatorin für Harburg und Hamburg-Mitte.

Sie wollen aktiv werden? Hier finden Sie mehr zum freiwilligen Engagement bei f & w.

Die Standorte der Perspektive Wohnen sind Wohnunterkünfte für Geflüchtete, die im Standard des sozialen Wohnungsbaus errichtet sind und später in Sozialwohnungen für alle anspruchsberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger umgewandelt werden.

Unterkünfte mit der Perspektive Plaggenmoor
Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
040 428 35 33 45
040 428 35 35 84