Zeitzeuge Klaus Schubert

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Unser Kollege Klaus Schubert aus dem Projekt- und Immobilienmanagement, seit 1982 bei f & w tätig, über die Zuwanderung in den 80er- und 90er-Jahren und den Bau von Pavillondörfern:

„Ende der 1980er- bis in die 90er-Jahre suchten vermehrt Menschen Schutz oder ein neues Zuhause in Hamburg. Das waren Aussiedlerinnen und Aussiedler, Übersiedlerinnen und Übersiedler sowie zahlreiche Menschen, die vor dem Jugoslawien-Krieg flohen. Die Stadt musste – damals schon – schnell für Unterkünfte sorgen, um die Menschen unterzubringen.

Bau von Container- und Pavillondörfern begann

Die Bauabteilung im damaligen Amt für Heime stellte seinerzeit die Instandhaltung dieser Einrichtungen sicher. Immer im engen Kontakt zur damaligen Fachbehörde für Arbeit, Jugend und Soziales (BAJS). Wir in der Bauabteilung begleiteten den Bau von Containerdörfern und später von Pavillondörfern. Die Luftaufnahme zeigt im Vordergrund das Pavillondorf Curslack I, das 1992 gebaut wurde und bis heute genutzt wird.

Auch Wohnschiffe, Turnhallen und Campingplätze als Unterkünfte

In dieser Zeit wurden auch Wohnschiffe gechartert, die durch die Bauabteilung betreut wurden. Turnhallen, ehemalige Jugendeinrichtungen und Campingplätze wurden in dieser Zeit für die Unterbringung hergerichtet und genutzt. Das war eine sehr spannende Zeit. Dass f & w heute Wohnungen baut, war damals noch undenkbar!“

Mehr erfahren: Jubiläum 2019

Klaus Schubert
Susanne Schwendtke, Pressesprecherin
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
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