Ein Zuhause für Menschen in Wohnungsnot
Feiern Richtfest für den Neubau Daimlerstraße : Barbara Helmken, Dr. Arne Nilsson (beide F&W), Staatsrätin Funda Gür, Angela Schamann-Mack (F&W), Dirk Eichmann, Arthur Prinz (beide HTG), Lutz Keßling (BLK2 Architekten), Gunda Herold (IFB Förderbank) v.l.n.r.
In einem 7-geschossigen Neubau entstehen Mietwohnungen für vordringlich wohnungssuchende Menschen. Insgesamt werden 83 Wohneinheiten in zwei Bauabschnitten für 1- bis 5-Personen-Haushalte gebaut.
Jetzt konnte gemeinsam mit Funda Gür, Staatsrätin der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration, das Richtfest des ersten Bauabschnittes gefeiert werden.
Voraussichtlich zum Ende des Jahres sollen die ersten 33 Sozialwohnungen bezogen werden, 6 davon sind barrierefrei, 27 sind barrierereduziert. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs ist für August 2027 geplant.
Die Wohnungen an der Daimlerstraße 48 sind 33 bis 100 qm groß und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Das Gebäude entspricht dem energetischen Standard KfW-Effizienzhaus 55 und wird mit einer Photovoltaik-Anlage und Wärmepumpen ausgestattet.
Im Hof des knapp 600 Quadratmeter großen Grundstücks des ersten Bauabschnittes sind Spielgeräte und Sandkisten für Kinder vorgesehen.
Projektleiterin Barbara Helmken und Staatsrätin Funda Gür sichten Skizzen zur Fassadengestaltung.
„Das Neubauvorhaben Daimlerstraße ist ein gelungenes Beispiel, wie Hamburg auf städtisches Wachstum reagiert und dabei auch für diejenigen tätig wird, die es aufgrund ihrer Lebenssituation auf dem Wohnungsmarkt schwer haben. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Neubau und seine Bewohnerinnen und Bewohner den Stadtteil bereichern und noch vielfältiger machen werden. F&W wird als Sozialunternehmen die sozialverträgliche Vermietung an vordringlich Wohnungssuchende sicherstellen.“
Funda Gür, Staatsrätin der Sozialbehörde und F&W-Aufsichtsratsvorsitzende
Der Neubau zwischen den S-Bahn-Stationen Ottensen und Bahrenfeld liegt fußläufig entfernt zu Quartiersprojekten wie dem Plangebiet Kolbenhöfe oder der Gasstraße. In Sichtweite ist die Max-Brauer-Schule. Vergeben werden die Wohnungen über die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Bezirks Altona, beispielsweise an Mieterinnen und Mieter mit Dringlichkeitsschein.
Visualisierung 1. und 2. Bauabschnitt, Foto: BLK2 Architekten
„Es ist unser Auftrag, in Hamburg Wohnraum für vordringlich wohnungssuchende Menschen zu bauen. Wir freuen uns, mit diesem Neubau in prägnanter Architektur und inmitten neuer Quartiersprojekte dazu beizutragen, dass Menschen ein Zuhause finden, die in Wohnungsnot sind.“
Dr. Arne Nilsson, Sprecher der Geschäftsführung von Fördern & Wohnen
Rund 1.700 Mietwohnungen hat Fördern & Wohnen aktuell im Bestand. 30 Wohnungsbauprojekte sind mit Zielterminen von 2026 bis 2029 in Planung oder im Bau, zum Beispiel in Wandsbek und auf der Veddel. Dort hat das Unternehmen den Bau eines Quartiers für rund 700 Menschen begonnen, das auch über Angebote für Menschen mit Behinderungen sowie Ladenlokale verfügen wird.