Zu Hause in Hamburg
Das geplante Neubauvorhaben im Rappoltweg. © LRW Architektur und Stadtplanung PartG mbB
Neue Standorte kommen dazu, alte gehen: Die Unterbringungs-Landschaft von Fördern & Wohnen (F&W) wandelt sich stetig. Im Auftrag der Stadt Hamburg schaffen wir Plätze für schutzsuchende Menschen, wo es möglich ist. Rund 150 Unterkünfte betreiben wir derzeit.
Gleichzeitig laufen die Fäden von rund 30 Bauprojekten bei uns zusammen. Viele davon schaffen Mietwohnungen, einige bieten bald Unterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen.
Wandelbares Bauvorhaben
Am Rappoltweg in Hamburg-Bergedorf entsteht ein Gebäude mit 56 Wohnungen im Standard des geförderten Wohnungsbaus. Nun macht das Bauvorhaben den nächsten Schritt, nach nur 7 Monaten liegt die Baugenehmigung vor.
Der Neubau ist das zweite Vorhaben im Rahmen des Projekts „In Zukunft Wohnen“. Dieses bringt 2 wichtige Ziele der Stadt unter einen Hut: Für 5 Jahre dient das Gebäude als öffentlich-rechtliche Unterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen.
Anschließend geht es in die Vermietung: Dann können Wohnungssuchende, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben und einen Dringlichkeitsschein besitzen, die Wohnungen anmieten.
Im Jahr 2025 startete das Projekt „In Zukunft Wohnen“ in der Wichmannstraße in Bahrenfeld. 6 Häuser mit insgesamt 107 Wohnungen haben wir dort geschaffen.
Eine Zeichnung der geplanten Gebäude. © LRW Architektur und Stadtplanung PartG mbB
Serielles Bauen
Das Haus entsteht in serieller und modularer Massivbauweise. So steigern wir die Baugeschwindigkeit, ermöglichen eine hohe Qualität und reduzieren gleichzeitig Kosten. Weitere Eigenschaften kommen zusammen:
- Bau unter Berücksichtigung des Hamburg-Standards
- Sicherheitstreppenraum nach Berliner Vorbild
- wandelbare Grundrisse
- Filigrandecken
- Fassade aus wiederverwertetem Material
- vorgefertigte Badmodule, Schachtsysteme, Wand- und Deckenelemente aus Beton
Fördern & Wohnen ist Bauherr des Projekts. Der Entwurf stammt von LRW Architektur und Stadtplanung, MBN setzt das Projekt um.
Visualisierung der Unterkunft Sander Damm. © G2R Architekten
Container wiederverwertet
Eine Wohnunterkunft ist am Sander Damm in Lohbrügge im Aufbau. Voraussichtlich im Herbst können die ersten Menschen einziehen. Hierzu haben wir Containergebäude an einem geschlossenen Standort ab- und am Sander Damm wieder aufgebaut. Die Nutzung ist befristet bis März 2029.
Am Rosa-Schapire-Weg in Neuallermöhe und an der Tangstedter Landstraße in Langenhorn sind außerdem Wohnunterkünfte geplant.