Bald zu Hause im Grünen
Am Ende der Straße in einer Sackgasse findet sich die Baustelle Björnsonweg 39. Hier entsteht öffentlich geförderter Wohnraum für 38 Haushalte. Die Fahrradhäuschen, die Hausnummern und Briefkästen stehen schon.
Holzfassaden vor Wald
Das Bauprojekt befindet sich vor dichtem Wald. Daher ist es nur sinnig: Die 3 baugleichen Wohngebäude werden als Hybridbau ausgeführt, das heißt teils: Die ersten beiden Stockwerke sind aus Stein, darüber liegt ein Staffelgeschoss in Holzrahmenbauweise. Über vorgefertigten Wandelementen schließt eine Decke aus Brettsperrholz das Geschoss ab.
Für die Wohnanlage besteht ein städtebaulicher Vertrag, damit der Neubau sich gut in die Umgebung fügt. Er besagt, dass mindestens 30 % der Außenwände mit Schling- und Kletterpflanzen begrünt werden, sogar die Dächer der Fahrradhäuschen. Versickerungsanlagen rund um die Häuser lassen das Regenwasser gut abfließen. An den Außenanlagen wird noch gebaut, Versickerungsanlagen und Begrünung werden eingerichtet.
Moderne Energiegewinnung
Die 3 Häuser sind im Effizienzhaus 40 Standard errichtet. Dieser sieht vor, dass das Gebäude etwa 40 % der Energie eines Hauses ohne diesen Standard benötigt.
Das erreichen wir durch:
- gute Dämmung und Fenster mit hochwärmegedämmten Kunststoffprofilen und einer 3-fach-Wärmeschutzverglasung
- kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- 3 Wärmepumpen, eine für jedes Haus
- auf den Dächern knapp 200 Photovoltaik-Module mit insgesamt rund 90 kWp Leistung
Sozialwohnungen für 1 bis 5-Personen-Haushalte
Hier finden bald Menschen ein Zuhause, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben. Für die Wohnungen ist ein Dringlichkeitsschein oder eine Dringlichkeitsbestätigung Voraussetzung.
Die Wohnungen für Haushalte von 1 bis zu 5 Personen sind unterschiedlich geschnitten, manche haben Balkone, manche eine Terrasse. Küchen sind überall eingebaut.
Mit dem Wohnungsbauförderprogramm unterstützt die Stadt Hamburg den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen. Die Anfangsmiete für öffentlich geförderte Wohnungen ist festgelegt: Aktuell liegt sie bei 7,25 Euro pro Quadratmeter.
Wohnungen über die Fachstellen
Die Fachstellen für Wohnungsnotfälle in den Bezirksämtern schlagen uns geeignete Mietparteien vor. Direkt bei F&W ist keine Bewerbung um eine Wohnung möglich.
Von 2016 bis 2023 standen auf dem Gelände Modulhäuser für die Unterbringung geflüchteter Menschen. 192 Menschen aus verschiedenen Ländern kamen hier auf Zeit unter. Im Frühling 2025 begann der Wohnungsbau.