Wir sind für Sie da, wenn Sie als Zuwander:in oder Zuwanderer
- nicht wohnraumberechtigt sind
- und eine Duldung, Aufenthaltsgestattung oder Fiktionsbescheinigung in Hamburg haben
- und nicht in einer Erstaufnahme oder einer Wohnunterkunft von F&W leben. Das heißt, Sie haben eine Bleibe bei Bekannten, Freund:innen, Ihrer Familie oder Sie sind obdachlos.
Schutzsuchende aus der Ukraine
Wenn Sie aus der Ukraine kommen, in Hamburg registriert sind, Ihren privaten Wohnraum verloren haben und einen Platz in einer städtischen Unterkunft benötigen: Wenden Sie sich an unsere Aufnahme- und Vermittlungsstelle.
Registrierung in Hamburg: Ankunftszentrum
Personen, die noch nicht registriert sind und eine Unterkunft benötigen, wenden sich bitte an das Ankunftszentrum, Bargkoppelweg 66 a.
So erreichen Sie uns
Aufnahme- und Vermittlungsstelle (AVS)
Heidenkampsweg 98, 2. Stock, in Hamburg-Hammerbrook
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, 9:00 – 12:30 Uhr
Bitte anrufen oder beim Empfang klingeln und kurz warten. Wir holen Sie ab.
Plätze nach Verfügbarkeit
Unser Team weist Ihnen eine Unterkunft zu. Sie können die Unterkunft nicht selbst aussuchen. Die Familiengröße oder besonderen Bedarf Ihrer Unterbringung versuchen wir so gut wie möglich zu berücksichtigen.
Adresse und Kontakt

Aufnahme- und Vermittlungsstelle (AVS)
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
Mo, Di, Do, Fr
9:00 – 12:30 Uhr
Mittwochs geschlossen
Telefon
040 428 35 37 95
Fragen & Antworten alle Fragen →
Die Plätze werden nicht vermietet, sondern in Zusammenarbeit mit den bezirklichen Fachstellen für Wohnungsnotfälle zugeteilt. Ob jemand Anspruch auf einen Platz hat, ist gesetzlich geregelt und wird in den Fachstellen geprüft.
Die Plätze teilen wir zu. Wir vergeben sie anhand sachlicher Kriterien und langjähriger Erfahrung. Zuständig ist unsere Aufnahme- und Vermittlungsstelle. Die Mitarbeitenden berücksichtigen Wartelistenposition, Familienstand, eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen, Ausbildungs- und Arbeitssituation, ggf. bestehende soziale Netzwerke.
Außerdem mischen wir die Bewohnerschaft der Unterkünfte grundsätzlich, soweit es die aktuelle Situation ermöglicht – nach Herkunftsländern, Familienstand oder Haushaltsgröße. Das fördert die Integration sorgt für ein gutes Miteinander.
Ein Verlegungsantrag für einen Umzug ist aus folgenden Gründen möglich: Durch die Geburt eines Kindes oder nachgezogene Familienmitglieder wird mehr Platz benötigt. Der Weg zur Arbeits- oder Ausbildungsstelle ist zu weit. Oder Angehörige, die gepflegt werden müssen, leben weiter entfernt. Dem Antrag kann nur zugestimmt werden, wenn Plätze frei sind.
Für die Plätze fallen Gebühren an, keine Miete. Bei Bewohner:innen, die über kein eigenes Einkommen verfügen und Sozialleistungen erhalten, oder nur wenig verdienen, übernehmen Ämter und Behörden die Gebühren.
Wohnunterkünfte sind ein Zuhause auf Zeit, um Menschen ohne eigene Wohnung vor der Obdachlosigkeit zu bewahren – bis sie ein neues Zuhause finden. Sie sind daher nicht mit den Standards in einer Mietwohnung vergleichbar. Viele Unterkünfte haben aber wohnungsähnliche Zuschnitte mit eigener Küche und Bad. Familien leben darin wie in einer eigenen Wohnung, Alleinstehende und / oder Paare wie in einer Wohngemeinschaft.
Das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern fördert gegenseitige Akzeptanz, verhindert die Bildung geschlossener Gruppen und hilft, Barrieren abzubauen. Das Ziel: Die gemeinsame Sprache, die alle sprechen, ist Deutsch.
Ein Teil der Unterkünfte steht aus baurechtlichen Gründen ausschließlich Geflüchteten zur Verfügung. Ein Teil kann konzeptionell nur ehemals obdachlose Menschen aufnehmen.
Eine begrenzte Zahl an Plätzen gibt es bei F&W für Menschen, die einen besonderen Rückzugsort brauchen: gehörlose oder gehbehinderte Menschen, Pflegebedürftige, besonders schutzbedürftige, alleinstehende Frauen und Frauen mit Kindern, besonders schutzbedürftige LSBTIQ-Personen.