Winternotprogramm für Übernachtungen von November bis März

Von Anfang November bis Ende März können Sie im Winternotprogramm übernachten, wenn Sie in Hamburg auf der Straße leben. Rund 650 Schlafplätze stellen wir an 2 Standorten bereit.

Unsere Mitarbeitenden bieten vor Ort eine Beratung zu Wegen aus der Wohnungslosigkeit an. Die Annahme des Angebots ist freiwillig.

Neben einem warmen Bett und einem abschließbaren Spind erhalten Sie jeden Abend Mahlzeiten aus Lebensmittelspenden von den Freiwilligen des Fördervereins Winternotprogramm.

Ganzjähriger Tagesaufenthalt am Wochenende

Unsere Tagesaufenthaltsstätte in der Hinrichsenstraße 4 hat das ganze Jahr über samstags, sonntags und an Feiertagen von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Hier finden Sie einen Ruhe- und Schutzraum. Und unsere Mitarbeitenden beraten Sie bei Bedarf über Hilfsangebote.

Häufige Fragen

Für wen ist das Winternotprogramm?

Das Winternotprogramm ist für obdachlose Frauen, Männer und Paare, die sich nicht mit eigenen Mitteln ein Obdach verschaffen können.

Spielt es eine Rolle, aus welchem Land ich komme?

Nein. Entscheidend ist nicht, wo jemand herkommt, sondern ob jemand obdachlos ist. Das Winternotprogramm ist nicht für Menschen gedacht, die andernorts eine Wohnung haben und diese nutzen können. Diese Menschen unterstützt die Stadt Hamburg bei der Heimreise, um ihre Obdachlosigkeit auf diesem Wege abzuwenden.

Muss ich einen Ausweis vorzeigen?

Nein. Für die Bettkarte gibt man einen Namen an. Man darf sich auch einen Namen ausdenken.

Muss ich jeden Abend neu nach einem Bett fragen?

Nein. Wenn Sie jeden Abend wiederkommen, können Sie das Ihnen zugewiesene Bett während der gesamten Laufzeit des Winternotprogramms nutzen.

Was muss draußen bleiben?

Alkohol, Drogen und Waffen sind im Winternotprogramm verboten. Der Sicherheitsdienst überprüft am Eingang alle Personen.
Hunde und andere Haustiere können Sie nicht mitbringen.

Warum ist es tagsüber geschlossen?

Das Winternotprogramm wurde als Ergänzung zu den Hamburger Tagesaufenthaltsstätten eingerichtet. Dort können sich Obdachlose tagsüber im Warmen aufhalten.

Eine Tagesöffnung ist – wie im gesamten Bundesgebiet – bei allen Maßnahmen des Erfrierungsschutzes nicht vorgesehen. Würde man die Zimmer ganztags öffnen, würde aus dem niedrigschwelligen und anonymen Angebot eine Art Wohnunterkunft werden. Für einen Platz in einer Wohnunterkunft müssten die Daten der Nutzerinnen und Nutzer aufgenommen und Ansprüche auf Sozialleistungen in Deutschland geklärt werden.

fördern und wohnen
Heidenkampsweg 98
20097 Hamburg
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